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Mit Crowdprinter ist vor wenigen Tagen ein neuer Online-Dienst zum 3D-Druck gestartet. Crowdprinter fokussiert sein Online-Angebot auf private Besitzer von 3D-Druckern. User von Crowdprinter können demnach entweder private 3D-Drucker-Besitzer suchen und Druckaufträge erteilen oder selbst Dienstleister werden. Für private 3D-Drucker-Besitzer bietet sich so die Chance mit Crowdprinter und dem eigenen 3D-Drucker Geld zu verdienen. Der Dienst ist kostenlos.

Crowdprinter Logo In Deutschland ist mit Crowdprinter ein virtueller Marktplatz für 3D-Drucker gestartet der sich von anderen 3D-Druck-Online-Diensten vor allem in einem Punkt unterscheidet. Gegenüber Dienstleistern wie Shapeways oder Sculpteo welche 3D-Objekte im Kundenauftrag drucken und dann an diese versenden, hat bei Crowdprinter jeder Besitzer eines 3D-Druckers die Möglichkeit, sich dort als „3D-Druck-Dienstleister“ zu registrieren.

Auf der Webseite stehen Nutzern zwei Möglichkeiten offen. Die erste Option ist einen 3D-Auftrag zu erteilen indem einer der aufgelisteten Dienstleister kontaktiert wird. Die zweite Möglichkeit besteht darin dass sich der Anwender selbst als 3D-Druck-Dienstleister kostenlos registriert und mit 3D-Druckaufträgen selbst Geld verdient. Die Versandart und die Zahlungsmodalitäten werden jeweils individuell zwischen dem Kunden und Dienstleister verhandelt.

Der Online-3D-Druck-Marktplatz zählt auf Grund des erst vor wenigen Tagen erfolgten Starts bisher nur sehr wenige Dienstleister. Im Verlauf der Zeit dürfte sich die Zahl der 3D-Druckdienstleister jedoch erhöhen und die Auswahl für Kunden vielfältiger werden. Stimmen die Prognosen einiger Marktforscher, dürften 3D-Druck-Online-Dienste wie Crowdprinter zukünftig ordentlich Zuwachs bekommen.

Crowdprinter Funktionen
Private Anbieter für 3D-Druck suchen oder selbst 3D-Druck-Dienstleister werden. Das sind die beiden elementaren Funktionen von Crowdprinter (Screenshot © crowdprinter.de).

Gegründet wurde Crowdprinter von Philipp Kieckbusch und hat seinen Standort in der Bundeshauptstadt Berlin. Das Design und Aufbau des Portals wurde auf Schlichtheit verbunden mit einer leicht verständlichen Funktionalität aufgebaut. Wie die Zusammenarbeit zwischen Dienstleistern und Kunden funktioniert, wird anhand von Beispielen erklärt. Offene Fragen werden in einem FAQ-Katalog beantwortet und Dienstleister können ihre Preise selbst festlegen. Auf dem Marketplace der Plattform können Modelle, Zubehör und viele weitere Artikel kostenlos gekauft oder verkauft werden. Aktuell werden auf dem Marketplace noch keine Artikel angeboten aber dies dürfte sich bald ändern.

Die bislang gelisteten 3D-Druckdienstleister rechnen mit einem Festpreis pro 3D-Objekt oder nach gedruckten Quadratzentimetern ab. Welches Vergütungsmodell nun lukrativer ist, wird die Zukunft zeigen. Wer sich als Kunde einen 3D-Drucker leisten möchte, kann anhand von Aufträgen herausfinden welches Modell am besten ist und darauf basierend dann entscheiden welches Gerät es sein soll.

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