Success Story:

Farmshelf nutzt 3D-Druck für die Produktentwicklung ihrer Geräte zur urbanen Landwirtschaft – und spart viel Zeit und Geld

Der 3D-Druck war den Gründern des Startups Farmshelf sehr nützlich, als es darum ging, ein autonomes System für die urbane Landwirtschaft zu entwickeln. Sie sparten Zeit und Geld beim Prototyping und der Produktentwicklung. Zum Einsatz kam der 3D-Drucker Ultimaker 2+. Wir haben und die Geschichte der Gründer angesehen und präsentieren ihre Success Story.

Geht es nach Farmshelf, soll es jedem möglich sein, sein eigenes Essen anzubauen. Das in Brooklyn ansässige Unternehmen hat ein autonomes System entwickelt, das mit maßgeschneiderten 3D-gedruckten Teilen ausgestattet ist, das jedem ermöglicht, Essen auch im urbanen Raum anzubauen. Aber vor allem auch in Entwicklungsländern ist solch eine Technik von Nutzen, wenn man dadurch in der Lage ist, die nötige Umgebung für den Anbau von Essen zu schaffen.

Kostengünstiges System, das überall Anbau von Essen ermöglichen soll

Autonome Prozesse mit wachsenden Organismen zu realisieren, war für Farmshelf kein leichtes Unterfangen. Es ging darum, schnell und kostengünstig zahlreiche maßgeschneiderte Werkzeuge wie Halterungen und Pflanzenbehänge herzustellen und zu testen, die auch die technischen Anforderungen an die verschiedenen Komponenten und Subsysteme erfüllen. Herkömmliche Fertigungsmethoden waren zu teuer und um schnell auf alle Eventualitäten reagieren zu können, entschied sich Farmshelf bei der Produktentwicklung für den 3D-Druck.

Ultimaker 2+ sehr nützlich für Farmshelf
Der Ultimaker 2+ erwies sich für Farmshelf als sehr nützlich (Bild © Ultimaker).

Mit dem Ultimaker 2+ produzierte Farmshelf benutzerdefinierte Teile für seine ersten Produkttests und verfeinerte die Hardware- und Softwareplattform sukzessiv. Der 3D-Druck erwies sich von der Design- und Laborforschung bis hin zum Prototyping und der Produktion als äußerst nützlich, äußert sich Andrew Shearer, CEO und Mitbegründer von Farmshelf, laut einer Pressemitteilung von Ultimaker. Es spart viel an externen Dienstleistungen und Lieferungen und musste lediglich die Filamente für die Prototypen kaufen. Das Einarbeiten in die 3D-Drucktechnologie entfiel, da Shearer von vor der Unternehmensgeründung mit 3D-Druckern beschäftigte.

Der 3D-Druck ist für Unternehmer ein Weg, mehr Menschen in den Entstehungsprozess einzubeziehen und dadurch mehr in den Prozess des Prototyping und des Kreierens zu involvieren. Als wir uns mit dem Prototyping aller dieser Teile befassten, erwies sich Ultimaker als eine großartige Lösung“, sagte Shearer. „Bei all unseren unterschiedlichen Anforderungen, angefangen vom Prototyping bis hin zu Kleinserien, konnten wir mit dieser Technologie unsere Zeitpläne vorantreiben. Es ist immer schwierig, Hardware zu bauen, aber Ultimaker macht es viel einfacher.“, Andrew Shearer, CEO und Mitbegründer von Farmshelf.

Andrew Shearer CEO von Farmshelf
Andrew Shearers Ziel ist es, dass jeder überall Essen anbauen kann (Bild © Ultimaker).

Der Design-Iterationsprozess ohne 3D-Druck wäre viel langsamer gewesen, da sie wochen- und möglicherweise sogar monatelang auf neue benutzerdefinierte Teile warten hätten müssen.

„Ohne den Zugriff auf die Ultimaker-Drucker hätten wir auf Standardkomponenten zurückgreifen und unser Produkt um diese Standardkomponenten herum entwickeln müssen. Oder schlimmer noch, wir hätten Teile unter Verwendung von CNC-Steuerungen ausgiebig bearbeiten müssen, was ein zeitaufwendiger und teurer Prozess sein kann“, sagte Farmshelfs Produktdesigner Jaeseong Yi. „Die Ultimaker-Maschinen haben uns in unserem Designprozess wirklich gestärkt.“

Viel Zeit und Geld gespart – Projekt wird erweitert

Die 3D-Drucktechnologie schenkte ihnen die Freiheit, Teile schnell und kostengünstig anzupassen. Sie stellten 3D-gedruckte Funktionsprototypen her, um ganze Wachstumszyklen von Pflanzenhülsen zu testen.

„Mit den 3D-Druckern war es uns möglich, frühe Farmshelf-Prototypen zu bauen. Angesichts der Anzahl von Kunststoffteilen, die wir in dem System verwenden, kann ich mir gar nicht vorstellen, wie viele Zehntausende von Dollar es uns gekostet hätte, das ohne 3D-Druck zu verwirklichen“, sagte Gabe Benton, Farmshelf Botaniker. Er arbeitete gerade zu Beginn des Projekts am meisten mit dem Ultimaker.

Nahaufnahme einer Pflanze aus dem installierten System (Bild © Ultimaker).

Das Team konnte einen effizienten und günstigen Produkterweiterungsprozess durchführen und mehrere Betamodelle seines innovativen Produkts an verschiedenen öffentlichen Standorten installieren – unter anderem an der Grand Central Station in New York.

Claus Meyer, ein renommierter Koch aus Dänemark, lud Farmshelf ein, drei der funktionierenden Einheiten als ein Experiment an seiner Station zu installieren und das Team nahm die Einladung gerne an. Das Experiment war ein Erfolg, und Meyers Restaurant, die Great Northern Food Hall , war in der Lage, Farmshelfs Prototypen zu verwenden, um mehrere Blattgemüse und Mikrogetreide zu ernten. Jetzt arbeitet Farmshelf daran, über sein ursprüngliches Konzept hinaus zu expandieren und weiterhin an einer Zukunft für die urbane Landwirtschaft zu arbeiten.

Einen anderen Ansatz für Essen aus dem 3D-Drucker hatten die Forscher der Hebrew University of Jerusalem mit ihrem 3D-Drucker, der für komplette Mahlzeiten sorgt. Wenn es Neuigkeiten zu Farmshelfs urbaner Landwirtschaft oder weiteren Startups und Success Stories mit 3D-Druck im Fokus gibt, werden wir darüber auch in Zukunft berichten. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden (jetzt abonnieren).

Mehr News:

Anzeige

Bewerte den Artikel und hilf uns besser zu werden:

0 0

Teile den Artikel:

3D-Drucker-Newsletter – kostenlos anmelden:

Teile den Link zu dieser Seite:

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.