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Heimischer 3D-Drucker macht 12-jährige Britin zur Unternehmerin: Leuchtendes Hundehalsband aus dem 3D-Drucker

Hundebesitzer sehen sich nach ihrem Feierabend oder am Morgen vor der Arbeit bei ihrem täglichen Spaziergang vor allem jetzt im Frühherbst und in den nachfolgenden Wintermonaten mit der früh einbrechenden Dämmerung und morgendlichen Dunkelheit konfrontiert. Die junge Hundebesitzerin Blythe Serrano begegnete diesem Problem mit der Entwicklung eines leuchtenden Hundehalsbandes. Das Hundehalsband wurde mit einem 3D-Drucker hergestellt und sorgte auf der Messe Maker Faire New York 2014 für große Aufmerksamkeit. Die erst zwölfjährige Erfinderin entwarf beleuchtete Hundehalsbänder in unterschiedlichen Farben und Formen.

Blythe Serrano

Die 12-jährige Blythe Serrano präsentiert ihr selbstentwickeltes Produkt – ein leuchtendes Hundehalsband aus dem heimischen 3D-Drucker (Screnshot © Youtube; User: Make).

Das Halsband wurde auf Ökonomie und Ökologie getrimmt. Das Licht schaltet sich erst ab einem zuvor definierten Grad an Dunkelheit ein um Batteriestrom zu sparen. Frauchen oder Herrchen wissen mit dem leuchtenden Kragen wo sich ihr Vierbeiner befindet. Entworfen wurde der Kragen mit dem beliebten kostenlosen CAD-Programm Google Sketchup.

Das sowohl leuchtende als auch besonders leichte Halsband verfügt über neun LED-Lämpchen, einen Lichtsensor und eine Batterie. Zum aktuellen Zeitpunkt steht das Hundehalsband noch nicht zum Verkauf aber auf ihrer Webseite verkündete Blythe Serrano dass dies hoffentlich bald der Fall sein wird. Wer nicht bis dahin warten möchte, kann sich einmal die große Auswahl andere Hersteller für unterschiedlicher LED Halsbänder für Hunde und Katze auf Amazon ansehen.

Umweltfreundlich im eigenen Land produzieren

Der Unterschied: Die Hersteller lassen in Asien produzieren und verursachen für den Transport ihrer Produkte Unmengen an CO² pro Jahr. Eine Produktion hierzulande wäre mit wachsender technologischer Entwicklung und sinkender Preise der für derartige Produkte geeigneter 3D-Drucker ebenso möglich, umweltfreundlicher und bietet die Chance zur Schaffung von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe. Vielleicht war auch das der Grund für die enorme Aufmerksamkeit am Produkt der 12-jährigen Britin Blythe Serrano auf der Maker Faire 2014 in New York.

Mehr zum Thema Hund: Der 3D-Drucker verbessert übrigens das Leben eines manchen Hundes. So kann der Hund »TurboRoo« dank einer 3D-Rollprothese wieder laufen und in der Tiermedizin unterstützen Knochen aus dem 3D-Drucker komplizierte Hunde-Operationen. Tägliche neue Informationen in unserem kostenlosen Newsletter – zur Anmeldung.

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