
Als Druckmaterial für die 3D-Fötus-Modelle wurde Acrylharz gewählt. MSYS ließ sich von Geburtshelfern wie Gynäkologen beraten, um optimalere und exaktere Ergebnisse erzielen zu können. Wie ein Firmenvertreter berichtet, hoffe man, dass ein Kind, wenn es größer geworden ist, die Gelegenheit haben wird, seine Figur mit den Eltern zu betrachten und gemeinsam mit Nostalgie in die Vergangenheit zu blicken. Das Hong Konger Krankenhaus Adventist Hospital Tsuen Wan bietet werdenden Eltern an, eine 3D-Replik ihres ungeborenen Kindes anzufertigen.

Die Bilder eines Fötus werden mit der 3D-Ultraschall-Technologie aus diversen Blickwinkeln erstellt. Die künftigen Eltern können im Anschluss entscheiden, was für ein Bild als 3D-Modell gefertigt werden soll. Danach erhält MSYS die 3D-Datei, welche in ein 3D-Modell umgewandelt wird. Zum Drucken des Fötus-Modells wird Acrylharz verwendet. Nach Firmenangaben sollen die Aufträge innerhalb von einer bis drei Wochen abgeschlossen werden. Nach Angaben der Webseite Asahi.com sollen die Kosten für den 3D-Druck der Replik je nach Größe zwischen 7.000 und 30.000 Yen (umgerechnet etwa 50 bis 225 Euro) liegen.
Eingesetzt wird die Technologie bereits in der Nishikawa Klinik in Abeno-ku, Osaka-shi. Zugleich möchte man in diesem Jahr noch eine Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus in Kyushu starten und plane, in den nächsten drei Jahren mit dem 3D-Drucker jährlich etwa 50.000 Repliken von Föten zu fertigen.






