Logo Pangea ElectronicsDas Berliner Startup Pangea Electronics arbeitet mit dem „Pangea Sun“ an einem moduaren Notebook, dessen Komponenten austauschbar sind und wiederverwendet werden können. Die Produktion soll nach Abschluss der Finanzierung über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo starten [1]. Das Gehäuse und die Modulfassungen des „Pangea Sun“ wurde mit einem 3D-Drucker hergestellt. Mit nur wenigen Handgriffen wird das Display in das Notebook-Gehäuse gesetzt, das Displaykabel angeschlossen und der mobile Rechner gestartet, wie das nachfolgende Video zeigt.

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Die Entwicklungszeit des „Pangea Sun“ beträgt zwei Jahre und die Serienproduktion soll ein professioneller Auftragsfertiger übernehmen. Das Serienmodell soll im Design flacher und schöner werden als der funktionsfähige Prototyp. In der Indiegogo-Kampagne wird eine Konfiguration des modularen Notebooks angeboten. Technisch bietet es ein 14 Zoll Display mit FullHD-Auflösung, ein Akkumodul mit 6000 Milliamperestunden Kapazität, 32 GB Flashspeicher.

Technische Details: Das OS-Modul ist das Kernstück des Rechners, welches einen Rockchip RK3368 als Octacore-Prozessor mit bis zu1,5 GHz Taktfrequenz pro Kern beinhaltet und als Arbeitsspeicher sind 2 GB RAM verbaut. In der Kommunikation stehen zwei USB Typ C Ports, Bluetooth und WLAN zur Verfügung. Auf dem Notebook soll Google Android 5.1 Lollipop als Betriebssystem laufen.

Der EarlyBird-Preis für das Pangea Sun beläuft sich auf 449 Euro. Alternativ wird mit Pangea Mercury für 169 Euro eine Dockingstation angeboten, in welche das OS-Modul integriert wird. Sie dient als Desktop-Rechner.

Crowdfunding: Das Notebook kann an die jeweilige Nutzung des Anwenders angepasst werden, weil die einzelnen Komponenten austauschbar sind. Defekte Komponenten lassen sich ersetzen und auf diese Weise die Lebensdauer des Rechners erhöhen. Von dem Finanzierungsziel von 599.713 US-Dollar konnten allerdings erst 9.975 US-Dollar eingesammelt werden. Die Indiegogo-Kampagne läuft jedoch noch bis zum 1. April 2016. Hoffen wir dass das Endergebnis dieser guten Idee kein Aprilscherz wird.

Das „Pangea Sun“ ist übrigens nicht das einzige modulare Gerät, welches Bauteile aus einem 3D-Drucker einsetzt. Mit „Cambits“ entwickeln US-Wissenschaftler eine modulare Kamera. Das Fairfone 2 wurde zum Teil mit dem 3D-Drucker gefertigt und der Suchmaschinengigant Google arbeit mit dem „Project Ara“ an einem modularen Smartphone, dessen Bauteile ebenfalls zum Teil aus dem 3D-Drucker stammen.

[1] Indiegogo-Kampagne des Pangea Sun

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