Individuelle Bauteile vor Ort drucken lassen: Fiat stellt modulares Elektroauto „Concept Centoventi“ mit individualisierbaren Komponenten aus dem 3D-Drucker vor

„Elektromobilität für alle“ ist das Motto der Kleinwagenstudie, die Fiat auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf vorgestellt hat. Mit dem Fiat „Concept Centoventi“ hat der italienische Autobauer einen preiswerten Kleinwagen entwickelt, der in nur einer Farbe gefertigt wird, aber dank zahlreicher Zubehörteile unterschiedlichste Design-Möglichkeiten bietet. Die Individualisierung übernimmt dabei ausschließlich der Käufer und wird dabei auch von den Möglichkeiten der 3D-Drucker unterstützt.

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Logo FiatDas „Concept Centoventi“ ist eine Kleinwagenstudie, die der Autohersteller auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf präsentiert hat. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt, ist das erschwingliche Stadtauto modular ausgelegt und kann entsprechend dem eigenen Geschmack und Reichweitenbedarf angepasst werden.

Centoventi mit „4U“ individualisieren

Auto von vorne
Der Centoventi bietet 114 Zubehörteile (Bild © Fiat).

Der Centoventi soll in nur einer Farbe produziert und mit dem Programm „4U“ individualisiert werden. Dabei kann der Kunde zwischen vier Dächern, vier Stoßfängern, vier Radabdeckungen und vier Beklebungen wählen. So wird das Auto in Farbe, Innenausstattung, Dachkonfiguration, dem Infotainment-System und Reichweite an die eigenen Vorlieben und Bedürfnisse angepasst.

Der Centoventi bietet 114 Zubehörteile, darunter das Soundsystem, die Armaturenbrett- und Türstapelfächer, die Sitzpolster, die auch online gekauft und selbst montiert werden können. Accessoires wie einen Getränke- oder Dokumentenhalter sollen über einen 3D-Drucker direkt im im Autohaus oder in einer Spezialdruckerei gedruckt werden können. Diese Vor-Ort-Produktion verringert Transportzeit und -kosten und reduziert die CO2-Belastung für die Umw

Reichweite mit Batteriepacks erweitern

Das Fahrzeug hat eine Reichweite von 100 Kilometer. Bis auf 500 Kilometer lässt sich die Reichweite mit Hilfe von Batteriepacks erweitern, die gekauft oder gemietet werden können. Diese sorgen laut Fiat für ein geringeres Schadensrisiko, niedrige Gesamtbetriebskosten und machen das Auto zum preiswertesten Batterie-Elektroauto auf dem Markt. Wann das Auto produziert wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Der schwedische Autohersteller Uniti One hat im Herbst 2018 eine voll digitalisierte Produktionsstätte für Elektroautos vorgestellt.

Ein Auto mit unendlich viele Möglichkeiten – Video

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