Aus dem ehemaligen Electronics Research Laboratory (ERL) der Volkswagen Group of America wird das neue Innovations- und Engineering-Center Kalifornien. Es ist die größte Fahrzeugforschungseinrichtung außerhalb Deutschlands von VW. Bei der Eröffnung wurde auch der VW Bus Typ 20 vorgestellt mit vielen Elementen aus dem 3D-Drucker.

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Das ehemalige Electronics Research Laboratory (ERL) der Volkswagen Group of America wurde in ein Innovations- und Engineering-Center (IECC) Kalifornien umgewandelt. Bei der Veranstaltung für das IECC wurde laut der Pressemitteilung des Unternehmens auch der elektrische und zu großen Teilen mit einem 3D-Drucker hergestellte Hippie-Bus vom Typ 20 vorgestellt. Mit dem VW I.D. Buzz hat VW bereits Ende letzten Jahres sein Interesse an der Nutzung von 3D-Druck für künftige Automodelle demonstriert.

Experimentelle Elemente und taktile Objekte

Der Typ 20 VW-Bus hat elf Fenster und basiert auf einem 1962 gebauten Typ-2-Mikrobus. Er verfügt über experimentelle Elemente wie taktile Objekte oder interaktive Elektronik. Die Volkswagen-Designer entwickelten mithilfe von Autodesk und generativen Designs kundenspezifische Räder, Rückspiegelstützen und Stützelemente für den Innenraum. Das Auto sollte fester und leichter werden.

Scott Keogh, Präsident und CEO der Volkswagen Group of America, meint dazu, „Mit der Einführung der nächsten Generation von elektrischen und autonomen Fahrzeugen wird Innovation immer mehr bestimmen, wer wir sind.“

Weiter Details zum Typ 20 VW-Bus

Die durch die KI der Software erzeugten Teile wurden 3D-gedruckt. Die generativen Teile tragen zum speziellen Aussehen des Fahrzeugs bei. In das Armaturenbrett wurde ein Looking Glass II-Display, das 3D-Bilder erzeugt eingebaut, wodurch das Infotainment-System entsteht. Eine Brille wird dafür nicht benötigt.

3D-gedruckte Felgen des VW Typ 20 Bus
Der Bus verfügt über experimentelle Elemente wie taktile Objekte oder interaktive Elektronik (Bild © Volkswagen).

Der VW-Bus verfügt über eine extra für Porsche entwickelte aktive Luftfederung, die die Fahrhöhe des Fahrzeugs per Software anpasst. So kann der Typ 20 Bus tatsächlich ansteigen, wenn der Fahrer kommt. Der digitale Assistent hat ein integriertes Gesichtserkennungssystem, das den Benutzer registriert und identifiziert. Eine 720p-Weitwinkelkamera befindet sich am zweiten Fenster auf der Fahrerseite. Die Erkennung erfolgt über das Sensory SDK, das in Echtzeit über ein Nvidia Jetson TX2-Prototyping-Paket ausgeführt wird, um den Fahrer in Echtzeit zu erkennen. Richtmikrofone in drei Zonen des Fahrzeugs ermöglichen den Empfang von Sprachbefehlen. Ein LED-Feedback zu den Außenbefehlen erhält man über die Scheinwerfer und das Volkswagen-Logo.

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