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"Micro": Honda stellt Elektroauto aus dem 3D-Drucker vor

Der japanische Autohersteller Honda hat auf der CEATEC sein Elektroauto aus dem 3D-Drucker vorgestellt. In Japan ist die CEATEC die größte Messe ihrer Art und zeigt die neuesten technologischen Entwicklungen, inklusive Hondas Elektroauto Micro-Commuter „Micro“. Die Außenseite des kleinen Elektroautos wurde fast vollständig mit einem Stratasys 3D-Drucker hergestellt, die Fertigstellung selbst dauerte einen Monat.

Honda LogoDie Motorrad-Abteilung des japanischen Herstellers Honda war lange mit dem Design und der Konstruktion des Autos beschäftigt, welches einen Rahmen aus Rohren wie ein Motorrad aufweist. Die Struktur ist sehr leicht und weist zugleich eine hohe Stärke auf. Die Designfirma Kabuku und ihre Rinkak Mass-Customization unterstützte Honda beim Design des Elektroautos.

Das Präsentationsmodell des Elektroautos ist dem japanischen Kekshersteller Toshimaya gewidmet und ist mit einem Logo versehen, welches einen Butterkeks in Form eines Vogels zeigt. Dieser Vogel wurde von Kabuku zu einem wiederholenden Motiv umgewandelt, welches sich auf der Heckklappe, um die Fenster herum und auf den Sitzen befindet. Das Auto selbst wurde mit praktischen Funktionen speziell für den Keks-Transport ausgestattet, beispielsweise festzuzurrenden Böden, um so die Ladung zu sichern.

Elektroauto Honda Micro aus dem 3D-Drucker.

Der Fahrzeugrahmen wurde vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellt. (Bild: © Tim Stevens/Roadshow / CNET)

Der Rahmen des „Micro“ wurde auf Wunsch von Toshimaya dünn gestaltet, weil die Straßen ihres Liefergebiets besonders schmal sind. Honda zeigte auf der Messe Illustrationen für andere Konzepte, welche auf bestimmte Unternehmen zugeschnitten ist wie zum Beispiel einen abnehmbaren Kaffeewagen für einen Kaffeelieferanten oder ein fischförmiges Design für einen Fischlieferanten.

Der 3D-Druck bietet die Flexibilität die Elektroautos in allen möglichen Formen herzustellen, so Honda. Die Reichweite des „Micro“ beläuft sich pro Akkuladung auf etwa 80 Kilometer, die Akkus sind für eine Schnellaufladung herausnehmbar. Toshimaya wird das Elektroauto ab Frühjahr 2017 in seinen Fuhrpark aufnehmen und damit Kekse an Kunden ausliefern.

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  • icke 12. Oktober 2016, 6:31

    Schlechter Ruf: Die fiesesten Unternehmen 13.04.2015
    Neben finanziellen können auch Umwelt- und Sozialrisiken am Image eines Unternehmens kratzen. Ist der Ruf erst ruiniert, lebst sich gänzlich ungeniert. Entscheidend für den guten Ruf sind vor allem die Qualität der Produkte und Dienste die gesellschaftliche Verantwortung und die Arbeitsbedingungen. Welche Unternehmen in Sachen schlechter Ruf die Nase vorne haben, zeigt der RepRisk-Index. Unter den Top 15 ist Honda und auch der japanische Airbag-Hersteller Takata. Das Unternehmen sorgte 2014 für einen der größten Skandale in der Automobilindustrie. Brandgefährliche Airbags haben Todesopfer gefordert.
    Schlechter Ruf: Die fiesesten Unternehmen foonds.com

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