Das US-Foodtech-Unternehmen Upside Foods hat die Pre-Market-Konsultation der FDA für menschliche Lebensmittel erfolgreich abgeschlossen. Für sein kultiviertes Fleisch verwendet Upside Foods Muskelzellen, die es vom Tier erntet. Wir fassen zusammen, wie es nun für Upside Foods weitergeht.

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Das in Berkeley, Kalifornien, ansässige Unternehmen Upside Foods berichtet in einem LinkedIn-Artikel darüber, dass es von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) ein Go für sein kultiviertes Fleisch erhalten hat. Das zellbasierte Produkt von Upside Foods ist das erste seiner Kategorie, das die Pre-Market-Konsultation der FDA für menschliche Lebensmittel abgeschlossen hat, die mit Tierzellkulturtechnologie hergestellt wurden.

Nach Auswertung der von Upside Foods eingereichten Informationen hat die FDA keine weiteren Fragen zur Produktsicherheit. Das ist jedoch kein Genehmigungsverfahren. Die Produktion muss die FDA-Anforderungen erfüllen, inklusive der Einrichtungsregistrierung für den Zellkulturteil, benötigen die Produktionsanlagen des Start-ups eine Inspektionsbewilligung des Department of Agriculture Food Safety and Inspection Service (USDA-FSIS). Das Lebensmittel erfordert selbst ein Prüfzeichen von USDA-FSIS, bevor es auf den US-Markt gelangen kann. Beide Behörden koordinieren sich, damit das kultivierte Fleisch ordnungsgemäß reguliert und gekennzeichnet wird, sobald es der Kommerzialisierung näher kommt, heißt es in dem auf LindedIn veröffentlichtem Beitrag.

Tierleid reduzieren bei weiterhin Fleischgenuss

Team von Upside Foods
Das Team von Upside Foods (im Bild) freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Pre-Market-Konsultation der FDA für menschliche Lebensmittel (Bild © Upside Foods).

Da der Pre-Market-Konsultationsprozess der FDA abgeschlossen ist, wird Upside Foods zur USDA-FSIS-Aufsicht übergehen, die während der Phase der Zellernte stattfinden wird. Dabei wird die Abteilung die Nachernteverarbeitung und Kennzeichnung menschlicher Nahrungsmittel beaufsichtigen, die aus Zellen von Vieh und Geflügel gewonnen werden. Hühnerfleisch zählt in den USA zu dem am häufigsten verzehrten Fleisch. Amerikaner essen rund 50 Kilogramm Hühnerfleisch pro Person jährlich. Die dadurch entstandene hochintensive industrielle Hühnerhaltung führte zu mehr Tierleid.

Damit weniger Tiere für Hühnerfleisch leiden müssen, nutzt Upside Foods für seine Produkte kein Huhn, sondern aus tierischen Zellen gezüchtetes Fleisch. Das ist weder vegan noch vegetarisch, jedoch wird so Fleisch hergestellt, ohne Milliarden Hühner schlachten zu müssen. Im vollen kommerziellen Maßstab benötigt Upside Foods nur eine kleine Anzahl tierischer Zellen, um die gleiche Menge Geflügelfleisch zu kultivieren. Kultiviertes Fleisch zu produzieren, benötigt außerdem weniger Wasser und Land, als dies bei konventionellem Fleisch der Fall wäre. Dank der hohen Prüfstandards für Sicherheit und Qualitätskontrolle hat dieser Produktionsweg das Potenzial, das Risiko einer schädlichen bakteriellen Kontamination zu verringern.

Zuchtfleisch bald für den US-Markt bereit

Für kultiviertes Fleisch werden Muskelzellen von Tieren geerntet und sichergestellt, dass sie sich vermehren, differenzieren und schließlich dank Bioreaktoren zu Muskelgewebe heranwachsen.

Hot Dog mit kultiviertem Fleisch
Upside Foods konzentriert sich bei seiner Produktion auf Hühnerfleisch (im Bild: Hot-Dog)(Bild © Upside Foods).

Viele Neulinge in der alternativen Fleischindustrie formen die geernteten Zellen mithilfe von 3D-Drucktechnologien. Die FDA gab außerdem bekannt, dass sie bereit ist, mit anderen Zuchtfleischfirmen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass ihre Produkte sicher und legal sind. Produkte, die aus tierischen Zellen gewonnen werden, werden laut der FDA in Kürze für den US-Markt bereit sein. Ein weiteres Beispiel für ein Unternehmen aus der alternativen Fleischindustrie ist MeaTech, dem der 3D-Druck von mehr als 700 Gramm kultiviertem Hühnerfett gelungen ist. Auch GOOD Meat plant die Herstellung von 13 Mio. Kilo kultiviertem Fleisch pro Jahr in riesiger Zuchtfleischanlage in Kalifornien. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie über diese und andere Neuigkeiten aus der Welt des 3D-Drucks auf dem Laufenden.

Sir Richard Branson testet Fleisch von Upside Foods (Video)

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