Das israelische Unternehmen Steakholder Foods erhält eine Förderung von bis zu 1 Mio. USD für die Zusammenarbeit mit Umami Meats, ebenfalls einem Foodtech-Unternehmen aus Singapur. Ziel des Millioneninvestments ist es die Entwicklung von mit 3D-Druck hergestellten Aal- und Zackenbarschprodukten voranzutreiben. Das erste Produkt, ein hybrider Zackenbarsch aus kultiviertem Fischfleisch, soll noch im ersten Quartal 2023 fertig sein. Für den 3D-Druck nutzen die Partner unter anderem die proprietäre 3D-Biodruck-Technologie von Steakholder Foods.

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Das israelische Unternehmen Steakholder Foods (ehemals MeaTech 3D) hat laut einer Pressemitteilung von Steakholder Foods einen Zuschuss von bis zu 1 Mio. USD (0,95 Mio. EUR) für die gemeinsame Entwicklung von 3D-gedruckten strukturierten Aal- und Zackenbarschprodukten mit dem Zuchtfisch- und Meeresfrüchteunternehmen Umami Meats aus Singapur. Finanziert wird das Vorhaben durch die Singapore Israel Industrial R&D Foundation (SIIRD), die durch die Kooperation von Enterprise Singapore (ESG) mit der Israel Innovation Authority (IIA) entstanden ist.

Erster Prototyp: ein hybrides Zackenbarschprodukt

Japanischer Aal
Umami Meats und Steakholder Foods arbeiten gemeinsam an 3D-gedrucktem strukturierten Aal- und Zackenbarschprodukten (im Bild: Beispiel japanischer Aal)(Bild © Umami Meats).

Die beiden Partner Steakholder Foods und Umami Meats planen die Entwicklung eines skalierbaren Verfahrens zur Herstellung strukturierter Zuchtfischprodukte. Um die schuppige Textur von gekochtem Fisch nachzuahmen, wird Steakholder Foods seine neu entwickelte Technologie einsetzen, für die das Unternehmen kürzlich eine vorläufige Patentanmeldung eingereicht hat.

Zu Beginn soll der erste Prototyp des Projekts, ein strukturiertes hybrides Zackenbarschprodukt, noch in diesem Quartal fertiggestellt werden. Für den 3D-Druck nutzen die Partner die proprietäre 3D-Biodruck-Technologie von Steakholder Foods und verwenden dabei Biotinten, die von Umami Meats angepasst werden.

Lebensmittel-3D-Druck bisher

Zuvor hat Steakholder Foods einiges mit dem 3D-Druck von kultiviertem Zuchtfleisch erreicht. Schon im Mai 2021 gab das Unternehmen die Pläne für seine Fabrik für 3D-gedrucktes Fleisch in Belgien bekannt. Im September 2021 präsentierte Steakholder Foods 700 Gramm kultiviertes Hühnerfett aus dem 3D-Drucker. Erst vor wenigen Wochen stellt Steakholder Foods außerdem sein temperaturgesteuertes Druckbett für Industrie-Lebensmittel-3D-Drucker vor.

Umami Meats ist nicht das erste Unternehmen, das sich mit dem 3D-Druck von Fischprodukten auseinandersetzt. Im Frühjahr 2021 berichteten wir über das österreichische Unternehmen Revo Foods, das Fischprodukte auf Pflanzenbasis aus dem 3D-Drucker anbieten will. Bald darauf erhielt Revo Foods für die Markteinführung seiner 3D-gedruckten, pflanzlichen Fischalternativen „Smokey One“ und „Creamy One“ eine Finanzspritze in Höhe von 1,5 Mio. EUR.

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Stimmen der Verantwortlichen

Yair Ayalon, Vizepräsident für die Unternehmensentwicklung von Steakholder Foods, sagte:

„Industriekooperationen sind ein entscheidender Aspekt unserer langfristigen Geschäftsstrategie. Unsere Partnerschaft mit Umami Meats ist besonders bedeutsam nach unserer jüngsten Patentanmeldung für Fischtextur und weil sie von einer gemeinsamen israelisch-singapurischen Regierungsinitiative unterstützt wird, auf deren Teilnahme wir sehr stolz sind.“

Mihir Pershad, CEO und Gründer von Umami Meats, sagte:

„Wir sind begeistert, unser fundiertes Wissen und unsere Erfahrung im Bereich kultivierter Meeresfrüchte mit der innovativen 3D-Biodruck-Technologie von Steakholder Foods zu kombinieren. Wir glauben, dass diese Partnerschaft uns dabei helfen wird, unsere Vision eines neuen, nachhaltigeren Ernährungssystems voranzutreiben, um unsere marinen Ökosysteme zu erhalten und gleichzeitig außergewöhnliche, qualitativ hochwertige Meeresfrüchte zu liefern, um die wachsende Nachfrage der Verbraucher zu befriedigen.“

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