Das israelische Lebensmittel-3D-Druck-Unternehmen Steakholder Foods entwickelt ein temperaturgeregeltes Druckbett für seinen Lebensmittel-3D-Drucker. Der industrietaugliche Biodrucker arbeitet mit kontaktlosen Strom- und Kommunikationsmodulen. Für Steakholder Foods ist es ein wichtiger Schritt in die Skalierung von mehr Produktionskapazitäten für den 3D-Druck von kultiviertem Fleisch.

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Das Lebensmittel-3D-Druck-Unternehmen Steakholder Foods Ltd., ehemals MeaTech, hat auf seiner Website ein temperaturgesteuertes Druckbett für seinen Industrie-Lebensmittel-3D-Drucker vorgestellt. Im Vorjahr ist es dem Unternehmen gelungen, mehr als 700 Gramm kultiviertes Hühnerfett mit 3D-Druck zu verarbeiten. Außerdem gab das Unternehmen bekannt, dass es eine Fabrik für 3D-gedrucktes Fleisch in Belgien plant. Für Steakholder Foods ist das ein weiterer Schritt zur Massenproduktion von kultiviertem Fleisch mit 3D-Druck.

Arik Kaufman, CEO von Steakholder Foods:

„Wir sind stolz darauf, mit unserer Technologie diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben. Es ist ein entscheidender Schritt zur großflächigen Produktion von strukturiertem Zuchtfleisch.“

Mehr Produktionskapazitäten

Der 3D-Druck von kultiviertem Fleisch hat das Interesse vieler Unternehmen geweckt, weshalb der logische nächste Schritt die Entwicklung und günstige Skalierung von mehr Produktionskapazitäten sowohl in Bezug auf die Materialherstellung (Zellkulturen) als auch auf die Herstellungsprozesse (Bioprinting) ist. Die Biotinte entsteht bei Steakholder Foods aus ausgewählten Zelllinien und einzigartigen Gerüstmaterialien. Diese wird in einen 3D-Drucker geladen, der in wenigen Minuten ein ganzes Stück Fleisch exakt einem digitalen Design nachbildet.

Damit sich die Stammzellen in Muskel- und Fettzellen differenzieren, wird das fertige Produkt mehrere Wochen lang inkubiert. Es entstehen Muskelfasern mit der richtigen Dichte, Dicke und Länge, die sich zu einem perfekt zubereiteten Fleischstück entwickeln können.

Steakholder Foods Prozedere
Das 3D-gedruckte Fleisch wird mehrere Wochen lang inkubiert, damit sich die Stammzellen in Muskel- und Fettzellen differenzieren (im Bild: Ablauf von der Zellkultur zum 3D-gedruckten und inkubierten Fleisch)(Bild © Steakholder Foods).

Die optimale Temperatur erreichen

Die Temperatur zu kontrollieren ist eine besonders herausfordernde Anforderung beim 3D-Druck der kultivierten Produkte mit lebenden Zellen. Dem Unternehmen ist es nun gelungen, ein temperaturgeregeltes Druckbett zu entwickeln. Steakholder Foods bezeichnet es als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Produktion in großem Maßstab.

Das Druckbett ist mit einem drahtlosen Kommunikationsmodul verbunden. Kontaktlose elektromagnetische Energie wird an das Druckbett geliefert und das Kommunikationsmodul überwacht die Temperatur und steuert diese. Mit unserem Newsletter bleiben Sie laufend über Neuigkeiten aus der Welt des 3D-Drucks auf dem Laufenden. Abonnieren Sie ihn hier.

3D-Druck von Steaks bei Steakholder Foods (Video)

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