Die Hochschule Rhein-Waal gehört inbesondere mit ihrem Campus Camp-Lintfort zu den engagiertesten Hochschulen in Deuschland bei einem Blick auf den 3D-Druckt. Auf dieser Themenseite berichten wir über vergangene, aktuelle und zukünftige Projekte der Hochschule mit Bezug auf die 3D-Drucker und 3D-Drucktechnologien.
Die Hochschule Rhein-Waal gehört zu den jüngsten Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens. Sie wurde im Jahr 2009 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Kleve. Einen zweiten Campus betreibt sie in Kamp-Lintfort. Benannt wurde die Hochschule nach dem deutschen Fluss Rhein und dem niederländischen Fluss Waal. Das Gebiet zwischen den beiden Flüssen hat sich zur Euroregio Rhein-Waal zusammengeschlossen. Im Wintersemester 2015/16 studierten an der Hochschule etwa 6.000 Studenten.
Der Schwerpunkt der Hochschule legt in den sogenannten MINT-Fächern. Studenten können beispielsweise Informations- und Kommunikationstechnik, Verwaltungsinformatik, Geoinformatik, Vertriebsingenieurswesen, Agrartechnik, Energie- und Umwelttechnik sowie Logistik studieren. Aktuell gibt es an der Fachhochschule die Fakultäten Technologie und Bionik, Life Sciences, Gesellschaft und Ökonomie sowie Kommunikation und Umwelt.
Im Bereich 3D-Druck sehr aktiv
Im Bereich des 3D-Druckes ist die Hochschule Rhein-Waal ebenfalls sehr aktiv. So wurde beispielsweise an der Hochschule das 3D-Kompetenzzentrum Niederrhein eingerichtet, das in Kamp-Lintfort ansässig ist. Am gleichen Standort wurde von der Fakultät Kommunikation und Umwelt auch das FabLab eingerichtet, über das wir bereits in einem Beitrag berichtet haben. Die MINT GIRLS’ SUMMER SCHOOL 2017, welche von der Fakultät Technologie und Bionik gemeinsam mit dem „zdi Zentrum Kreis Kleve Clevermint“ durchgeführt wurde, hatte unter anderem die additive Fertigung zum Thema.
Sicher werden wir auch in Zukunft viel über die Anstrengungen der Hochschule Rhein-Waal und vom Campus Camp-Lintfort berichten. Alle Beiträge stehen auch zukünftig auf dieser Seite im nachfolgendem Archiv zur Verfügung und können als News mit unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter empfangen werden.
Die Gesamtschule Niederberg in NRW plant, 3D-Druck und künstliche Intelligenz in den Unterricht zu integrieren. Schulleiter Mutlu Kuzu verfolgt dabei klare Visionen für die künftige Ausrichtung der Schule. Ein Fabrikationslabor in Kooperation mit der Hochschule Rhein-Waal ist bereits in Vorbereitung.
Der 3D-Druck kann eine große Hilfe sein, wenn es darum geht, Menschen mit Beeinträchtigungen zu helfen. Bei den „HelpCamps“ der Hochschule Rhein-Waal ging es darum, Ideen zu entwickeln, wie man das Know-How der Makers optimal für helfende Zwecke nutzen kann. Eine der entstandenen Ideen war zum Beispiel, Menschen mit Beeinträchtigungen und Makers regelmäßig zusammenzubringen. Aber auch andere Pläne kamen auf und werden nun auf ihre Machbarkeit überprüft. Im nächsten Jahr soll wieder ein Innovationsforum durchgeführt werden.
Im Rahmen eines „Accessathon“, einem Hackathon mit Schwerpunkt Barrierefreiheit und Inklusion, ging am Sonntag ein spannender Studentenwettbewerb an der Hochschule Rhein-Waal am Campus Kamp-Lintfort zu Ende. Der 3D-Druck spielte bei der Veranstaltung eine wichtige Rolle, bei der zahlreiche hilfreiche Produkte und Projekte entstanden sind.
Das deutsche Unternehmen für exklusives Tuning, Prior Design, aus Kamp-Litfort in Nordrhein-Westfalen, setzt für die Herstellung ihrer Tuning-Teile auf die Unterstützung der 3D-Drucker. Momentan sind drei 3D-Drucker im Einsatz. Sieben weitere sollen folgen.
Oldtimer-Treffen erfreuen sich nicht nur bei Liebhabern dieser Fahrzeuge, sondern auch bei vielen anderen Menschen großer Beliebtheit. Eine Möglichkeit, die Fahrzeuge weiterhin fahrtüchtig zu halten, ist der Einsatz des 3D-Drucks. Mit dieser Technologie lassen sich Ersatzteile fertigen, die gar nicht mehr produziert werden.
Gleich mehrere deutsche Hochschulen präsentieren auf der CeBIT 2017 die additive Fertigung. Am Stand C30 in Halle 6 können 3D-Druck-Interessierte sich umfassend zum 3D-Druck informieren.
Gestern wurde das 3D-Kompetenzzentrum Niederrhein in Kamp-Lintfort (NRW) eröffnet. Das neue Kompetenzzentrum bietet zukünftige Bildungsangebote sowohl für das Handwerk als auch Industrie rund um den 3D-Druck. Mit der „Fab-Academy“ wird es sogar ein eigenes Ausbildungsprogramm geben.
Mit dem „Open Lab“ hatte die Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort gestern seine Türen zum Fabrication Laboratory (FabLab) geöffnet. Zahlreiche Besucher informierten sich über verschiedene Fertigungstechnologien, wie zum Beispiel den 3D-Druck.
Ein Studententeam der Hochschule Rhein-Waal am Campus Kamp-Lintfort experimentiert mit einem 3D-Lebensmitteldrucker. Die Verwendung von Kartoffelpüree und Marzipan klappt bereits erfolgreich. Geleitet wird das Team von Dr. Martin Kreymann, Projektleiter des zdi-Zentrums an der Hochschule Rhein-Waal.
3D-Drucker, selbst gebaute Drohnen, 3D-Stifte und mehr konnten Besucher beim „Tag der offenen Tür“ an der Hochschule Rhein-Waal, im Nordrhein-westfälischem Kleve bestaunen. Vor allem die 15 aufgebauten 3D-Drucker kamen bei den Besuchern sehr gut an.