Makerspace: Hochschule Rhein-Waal zeigt beim „Open Lab“ auch 3D-Drucker

Mit dem „Open Lab“ hatte die Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort gestern seine Türen zum Fabrication Laboratory (FabLab) geöffnet. Zahlreiche Besucher informierten sich über verschiedene Fertigungstechnologien, wie zum Beispiel den 3D-Druck.

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Die Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort hat am gestrigen Donnerstag ihr Fabrication Laboratory (FabLab) für Jedermann geöffnet. Zahlreiche Technikbegeisterte kamen in das Labor. Auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern standen Scanner, Laser, CNC-Maschinen, eine Vakuumpresse, ein 3D-Drucker und weitere Industriemaschinen zum Kennenlernen bereit. Das FabLab ist auf dem Campus der Fakultät Kommunikation und Umwelt in Kamp-Lintfort beheimatet.

An jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat lädt das FabLab im Rahmen eines „Open Lab“ zu einem Besuch ein. Die vorhandenen Produktionstechnologien stehen allen zur Nutzung offen, nachdem sie bisher nur intern verfügbar waren.

Interesse am Einsatz von 3D-Druckern in Schulen ist groß

Das Interesse sei sehr groß, so hätten bereits Modellbauer angefragt, die Gerätschaften zur Fertigung von Bauteilen nutzen zu dürfen. Jeder Besucher erhält Einweisungen an den Geräten, um sie bedienen zu können und es gibt eine Unterweisung in Sicherheitstechnik. Alle offenen Fragen der Besucher werden von Mitarbeitern der Hochschule und Studenten beantwortet.

3D-Drucker finden sich an immer mehr Schulen, Hochschulen, Universitäten und weiteren Bildungseinrichtungen. Das große Potenzial Schülern schon in der Schule die Produktentwicklung näher zu bringen, haben auch große Unternehmen erkannt. Das GE Additive Education Programm (AEP) zum Beispiel unterstützt Schulen und Universitäten bei der Anschaffung von 3D-Druckern.

Es gibt bereits preiswerte Möglichkeiten. So nutzen Schulen und Universitäten zum Beispiel 3D-Drucker-Bausätze von Fischertechnik genutzt. Ein anderer 3D-Drucker, der „eDee„, wurde speziell für den schulischen Einsatz entwickelt und in Großbritannien startete das Unternehmen Danwood Group im letzten Jahr ein Mietprogramm für 3D-Drucker, welches sich an Schulen als Zielgruppe richtet.

An deutschen Schulen sind 3D-Drucker bisher eher eine Seltenheit. Einige Beispiele aber finden sich doch. So verfügt das Gymnasium in Aurich über zwei selbstgebaute 3D-Druckermodelle. Die hohen Anschaffungskosten sehen viele Bildungseinrichtungen als Hemmschuh einen 3D-Drucker für die Lehre zu erwerben. Auf unserer Themenseite zeigen wir weitere Beispiele für den Einsatz von 3D-Druckern in der Schule.

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