Bildungsinitiative:

GE Additive Education Programm (AEP) unterstützt weltweit Schulen und Universitäten bei der Anschaffung von 3D-Druckern – Jetzt bewerben!

Vor Kurzem hatte sich General Electric (GE) dazu entschlossen, in die additive Fertigung einzusteigen und mit GE Additive einen neuen Unternehmenszweig zu gründen. Nun geht man dazu über, weltweit Schulen und Universitäten bei der Anschaffung von 3D-Druckern zu unterstützen. Insgesamt stehen 10 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Insgesamt investiert GE Additive in den nächsten fünf Jahren 10 Millionen US-Dollar in das GE Additive Eduction Program (AEP), berichtet „Yahoo Finance“. Hierbei handelt es sich um eine zweiteilige Bildungsinivitative zur Förderung von Schülern und Studenten im Bereich des 3D-Drucks, denn diese sind die Fertigungsexperten von morgen. Der 3D-Druck hat sich zu einer schnell wachsenden und wandelnden Industrie entwickelt, die umfassend ausgebildete Mitarbeiter benötigt. Konzerne wie General Electric haben dies längst erkannt.

Gedruckte Metallteile.
Mit einem Metall-3D-Drucker hergestellte Teile für die Luft- und Raumfahrtindustrie. (Bild: © gereport.com)

Im ersten Teil der Bildungsinitiative soll sichergestellt werden, dass die Schüler Zugang zur notwendigen Ausrüstung und den Ressourcen erhalten. Für viele Schulen ist die 3D-Druck-Technologie noch unerschwinglich. Deshalb sollen innerhalb des AEP weltweit Schulen der Primar- und Sekundarstufe (Grund- und weiterführende Schulen) 3D-Drucker zur Verfügung gestellt werden. Hier investiert GE Additive in den nächsten zwei Jahren bis zu 2 Millionen US-Dollar in die Anschaffung Polymer-basierter Desktop-3D-Drucker. Vorrang erhalten Schulen mit starken STEM- bzw. MINT-Programmen, deren Schüler zwischen 8 und 18 Jahre alt sind, sowie Schulen, die Interesse daran haben, ein solches Programm aufzubauen.

Zugleich wird das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren insgesamt 8 Millionen US-Dollar in die Anschaffung von bis zu 50 Metall-3D-Druckern investieren, um diese für Hochschulen und Universitäten zu subventionieren. Auch hier werden wiederum Einrichtungen bevorzugt, die bereits eine Grundlage für das Curriculum bzw. für die Forschung in der additiven Technologie aufweisen können.

Bewerbungen für die diesjährige Teilnahme

Schulen können sich bereits jetzt für die Teilnahme an dem Projekt bewerben. Dazu reichen sie eine erste formale Bewerbung ein. Die in Betracht kommenden Schulen bzw. Universitäten werden dann von GE dazu aufgefordert, ausführlichere Anträge einzureichen. Laut GE gilt im Jahr 2017 folgender Zeitplan:

1. Grund- und weiterführende Schulen (zwischen 8 und 18 Jahren)

28. Februar 2017 – Ende der ersten Bewerbungsfrist
15. März 2017 – Information der ausgewählten Schulen
07. April 2017 – Fristende für den Eingang der ausführlichen Bewerbungen
28. April 2017 – Bekanntgabe der endgültigen Auswahl.

Grund- und weiterführende Schulen können sich auf der hier verlinkten Webseite bewerben.

2. Hochschulen, Universitäten und Fachschulen (ab 18 Jahren)

28. Februar 2017 – Abgabeschluss für einführende Bewerbungen
30. März 2017 – Information der ausgewählten Einrichtungen
30. April 2017 – Fristende für die Einreichung der ausführlichen Bewerbungen/Vorschläge
30. Mai 2017 – Bekanntgabe der endgültigen Auswahl.

Universitäten, Hoch- und Fachschulen nutzen für ihre erste Bewerbung bitte diese verlinkte Webseite.

Eigenleistung der Bildungseinrichtungen gewünscht

Die ausgewählten Grund- und weiterführenden Schulen werden mit Polar 3D-Druckern ausgestattet. Zugleich erhalten Sie einen 3D-Druck-Lehrplan, der von Dr. David Thomburg entwickelt wurde. Die ausgewählten Universitäten, Hoch- und Fachschulen erhalten von GE Metall-Additiv-Fertigungsmaschinen.

Von sämtlichen Einrichtungen wird erwartet, dass sie einen minimalen Beitrag an Mitteln oder Ressourcen selbst aufbringen. Zugleich sollen sie über das Programm Feedback geben und an Best-Practice-Sitzungen teilnehmen. Es sind alle Schulen, unabhängig von ihrer Größe oder Lage, dazu eingeladen, sich für das Projekt zu bewerben.

 

Polar3D Drucker
Am AEP teilnehmende Grund- und weiterführende Schulen werden mit Polar3D Druckern ausgestattet. (Bild: © polar3d.com)

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