Das in Großbritannien ansässige Unternehmen Renishaw ist ein Hersteller für industrielle 3D-Drucker und Anbieter von Lösungen zur additiven Fertigung. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Metall-3D-Drucker, die mit dem selektiven Laserschmelzen als 3D-Druckverfahren arbeiten. Auf dieser Seite berichten wir über alle Neuheiten, sowie aktuelle Themen und Entwicklungen zu Renishaw.
Das Unternehmen Renishaw gehört zu den weltweit führenden 3D-Drucker-Herstellern für den industriellen Einsatz. Gleichzeitig fertigt das Unternehmen auch industrielle Messtechnik und Medizintechnik an und greift dabei auch auf die additive Fertigung (3D-Druck) zurück.
Gegründet wurde die Renishaw plc, so die vollständige Unternehmensbezeichnung, im Jahr 1973 in Wolton-under-Edge, welche zur Region Gloucestershire gehört. Hier ist das Unternehmen auch heute noch ansässig. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 5.000 Mitarbeiter, davon etwa 3.000 in Großbritannien. Das Unternehmen betreibt 80 Niederlassungen in 36 Ländern. David McMurtry, der das Unternehmen gemeinsam mit John Deer gegründet hatte, ist auch heute noch der Chef. Durch Unternehmenszukäufe konnte die Produktpalette immer weiter ausgebaut werden.
Grundsätzlich unterteilt Renishaw seine Geschäftsbereiche in Medizintechnik und Meteorologie. Für die Meteorologie setzt man beispielsweise 3D-Drucker mit dem selektiven Laserschmelzen ein, die feinstes Metallpulver verarbeiten können. Aber auch in der Medizintechnik greift man auf die additive Fertigung zurück. Hier entwickelt man Geräte, die in der Neurochirurgie eingesetzt werden sollen, und nutzt 3D-Drucker, um Implantate, Zahnkronen sowie Zahnprothesen herzustellen.
Auch wir vom 3D-grenzenlos Magazin haben schon öfter einmal über verschiedene Projekte berichtet, die Renishaw gemeinsam mit weiteren Partnern realisiert hat. So haben Mitarbeiter des Unternehmens gemeinsam mit Mercedes Benz Classic in einem Vortrag über die Vor- und Nachteile des 3D-Drucks berichtet. Bei der Entwicklung der A20X Hochleistungslegierung arbeitete man mit Aeromet International zusammen. Kurz zuvor berichteten wir darüber, dass Renishaw den 3D-Druck für die Herstellung von Hochgeschwindigkeitsturbinenschaufeln, die in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz kommen, nutzen möchte. Auch in Zukunft werden wir über Renishaw-Projekte, die mit Hilfe der additiven Fertigung hergestellt werden, hier in dieser Rubrik, aber auch in unserem aktuellen Newsletter informieren.
Der 3D-Drucker-Hersteller Renishaw, das Nova Scotia Community College (NSCC) und das kanadische Unternehmen Biome Renewables haben gemeinsam daran gearbeitet Ozean-Turbinenkomponenten für Energiesysteme zur Gewinnung regenerative Energien mit dem Metall-3D-Drucker herzustellen. Renishaw und den Partnerunternehmen gelang so eine Kosteneinsparung von bis zu 80%. Wir stellen die Arbeit vor.
Das deutsche Softwareunternehmen simufact hat auf der vergangenen formnext 2019 seine neue Software „Simufact Additive 2020“ vorgestellt. Diese soll das Abschätzen der Kosten für den Metall-3D-Druck und die Nachbearbeitung der gedruckten Objekte ermöglichen. Wir stellen die ersten bekannten Details zur Simufact Additive 202-Software vor.
Die beiden Unternehmen Renishaw und Mercedes-Benz Classic haben auf der Techno Classica 2019 in Essen die Möglichkeiten und Grenzen des 3D-Drucks für die Fertigung von Ersatzteilen von Oldtimern aufgezeigt. Die Beschaffung der Originalteile ist nicht immer einfach und selten wirtschaftlich. Mit 3D-gedruckten Ersatzteilen soll Oldtimerbesitzern geholfen werden, schneller und günstiger an benötigte Ersatzteile zu kommen.
Der britische Hersteller und Spezialist für Additive Fertigung, Renishaw, hat mit dem „RenAM 500Q“ einen neuen 3D-Metalldrucker mit vier Lasern vorgestellt. Der Hersteller verspricht eine „Vervierfachung der Druckgeschwindigkeit“ und bringt mit „InfiniAM“ eine neue Prozessüberwachungsanwendung mit.
Der Metall-3D-Drucker-Hersteller Renishaw und das britische Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen Aeromet International Ltd. sind für die Weiterentwicklung der A20X Hochleistungslegierung eine Partnerschaft eingegangen.
Das britische Unternehmen Renishaw wird mit seiner Tochterfirma Renishaw Ibérica dem spanischen Futuralve Projekt beitreten. Geplant ist, dass die neuen Metall-3D-Drucker des Unternehmens dazu beitragen, Hochgeschwindigkeitsturbinenschaufeln für die Luft- und Raumfahrt produzieren zu können.