3D-Druck von Metall:

Renishaw stellt mit RenAM 500Q einen 3D-Metalldrucker mit vier Lasern vor

Der britische Hersteller und Spezialist für Additive Fertigung, Renishaw, hat mit dem „RenAM 500Q“ einen neuen 3D-Metalldrucker mit vier Lasern vorgestellt. Der Hersteller verspricht eine „Vervierfachung der Druckgeschwindigkeit“ und bringt mit „InfiniAM“ eine neue Prozessüberwachungsanwendung mit.

Logo RenishawDas Unternehmen Renishaw hat mit dem RenAM 500Q einen neuen 3D-Metalldrucker vorgestellt, der mit vier Lasern arbeitet. Mit den Lasern soll die Produktivität deutlich erhöht werden können. Die gesteigerte Produktivität soll in geringeren Herstellungskosten pro gedrucktem Teil resultieren, bei gleichbleibender Qualität und Präzision wie bei anderen Geräten, die mit einem Laser ausgestattet sind.

RenAM 500Q Metalldrucker
RenAM 500Q: 3D-Metalldrucker von Renishaw (Bild © Renishaw).

Im Rahmen der vorausgesagten Vervierfachung der Druckgeschwindigkeit strebt der britische Hersteller nach Erschließung neuer Märkte, in denen der 3D-Druck für Anwendungen eingesetzt wird, die bisher als unrentabel für die additive Fertigungstechnik waren. Der Hersteller hat großes Potential für den Einsatz seines 3D-Metalldruckers in Industrien ermittelt, welche die Technologie bisher nicht integriert haben.

Wie Robin Weston, der Marketing Manager des Bereichs Additive Manufacturing Products in einer Pressemitteilung erklärt, wird die Multi-Laser-Technologie bei kleiner Gerätegröße die Additive Fertigung in neuen Märkten und für neuen Anwendungen attraktiver machen. Auf der Formnext 2017 wird Renishaw ebenfalls seine neue Prozessüberwachungstechnologie präsentieren. Die Fachmesse findet vom 14. bis 17. November 2017 in Frankfurt am Main statt. Renishaw wird dir am Stand E68 in Halle 3.1 zugegen sein. 3D-grenzenlos wird exklusiv über alle Neuigkeiten berichten (Newsletter abonnieren).

Die Hersteller sollen dabei von gesammelten Daten und Analysen profitieren, um daraus einen gleichbleibenden Arbeitsablauf für die Additive Fertigung zu entwickeln. Im Bauraum befindet sich das Prozessüberwachungssystem, welches aus einer Kamera und Sensoren besteht. Die Sensoren erfassen dabei die Laserstärke und die Galvo-Position. Die Prozessüberwachungsanwendung InfiniAM ist ebenfalls neu, die im Rahmen eines Druckvorgangs die Rückmeldung des Sensorensystems bereitstellt. Zu dem System werden wir in Kürze noch genauer berichten.

Am 1. August dieses Jahres berichteten wir über 3D-Druck-Parameter für die A20X Hochleistungslegierung, die Renishaw in Zusammenarbeit mit Aeromet International für den Metall-3D-Druck entwickelte. Im Metalldruck ist das britische Unternehmen westlich von London kein Unbekanntes. Im Juni diesen Jahres gab das Unternehmen bekannt, den 3D-Druck für die Herstellung von Hochgeschwindigkeitsturbinenschaufeln für die Luft- und Raumfahrt einzusetzen.

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