Revolution beim Metalldruck:

Additive Industries stellt neuen 3D-Metalldrucker vor

Auf der 25. RAPID Messe hat das niederländische Unternehmen Additive Industries einen neuen 3D-Drucker präsentiert, der es in sich hat. Externe manuelle Arbeit im Metalldruck gehört nun mit MetalFab1 der Vergangenheit an.

LogoLetztes Jahr noch haben Besucher der EuroMold, der weltweit bekanntesten Messe für Werkzeug- und Formenbau sowie Design, gestaunt als sie an einem Stand vorbei geschlendert sind, der nichts weiter als einen großen leeren Kasten zur Schau stellte. Lediglich ein paar interessante Beschreibungen der Hersteller des unbekannten Objekts konnten potenzielle Käufer mit nach Hause nehmen. Doch diese Woche auf der 25. RAPID-Messe hat es die niederländische Firma doch tatsächlich geschafft ihrer Maschine einen Namen zu geben.

MetalFab1 heißt der neuste 3D-Drucker des Unternehmens Additive Industries. CEO und Mitbegründer Daan A. J. Kersten beschreibt seine innovative Maschine als ersten industriellen Grader, der sowohl das Drucken als auch die Nachbearbeitung von Objekten in einem einzigen Gerät zusammenfasst. Vor allem für das Arbeiten mit Metallen birgt das Gerät unzählige Vorteile. Die Maschine selbst arbeitet nach dem sogenannten Powder Bed Fusion-System, bei welchem man zur Schmelzung und Verarbeitung von metallischem Staub entweder einen Elektronenstrahl oder einen Laser anwendet.

MetalFab1
Der neue 3D-Drucker von Additive Industries bietet mehr als nur das Drucken mit Metall (Screenshot: © www.youtube.com/watch?v=Pu-NzOr2SzI)

Ziel war es, so Kersten, einen 3D-Drucker herzustellen, der nicht nur die Wünsche eines jeden Kunden erfüllen, sondern auch die Arbeit erleichtern und Unterbrechungen vorbeugen sollte. Genau das tut MetalFab1, denn der Drucker hat eingebaute Platten, die sich automatisch bewegen und somit ein Austausch der Stäube oder anderer Hilfsmittel nicht mehr gewährleistet werden muss. Alles erfolgt in einem Arbeitsschritt. So kann der Drucker ganze 72 Stunden ohne Unterbrechung in Betrieb genommen werden.

Für die vielen Vorteile und der innovativen Idee einer solchen Maschine stehen viele angesehene Wissenschaftler, Software-Entwickler und Ingenieure aus namenhaften Unternehmen wie TNO, Philips oder auch der Universität in Delft. Sie alle haben seit Jahren an einem 3D-Drucker gearbeitet, der den Metalldruck revolutionieren könnte. Mehr noch, manuelle Arbeit ganz abzuschaffen und nur eine Maschine arbeiten zu lassen ist ein noch viel größerer Wunsch des Unternehmens, der mit dem neuen Gerät in jedem Fall erreicht werden konnte.

Was haltet ihr von dem neuen 3D-Drucker? Schreibt uns gerne eure Meinung oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite. Für mehr Eindrücke, hier ein Video dazu:

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