Das niederländische Metall-3D-Druck-Unternehmen Additive Industries eröffnete in britischen Filton sein neues Prozessentwicklungs- und Anwendungszentrum. Eröffnet wurde die Einrichtung von Führungspersonen der NASA und der ESA. Wir stellen es einmal genauer vor.

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Additive Industries gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass Dr. Raymond Clinton Jr. von der NASA und Dr. Thomas Rohr von der ESA das neue Prozess- und Anwendungsentwicklungszentrum in Großbritannien eröffnet haben. Dr. Raymond Clinton Jr. ist stellvertretender Direktor des Wissenschafts- und Technologiebüros bei der NASA und Dr. Thomas Rohr ist Leiter der Abteilung Materialien und Prozesse bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die neue Einrichtung hat ihren Standort im historischen Filton Aerospace Park, einem wachsenden Zentrum für Additive Manufacturing.

Details zum neuen Zentrum

Dr. Thomas Rohr, Dr. Raymond Clinton Jr.
Dr. Thomas Rohr und Dr. Raymond Clinton Jr. eröffneten das Anwendungs- und Prozessentwicklungszentrum (im Bild: Dr. Thomas Rohr, Dr. Raymond Clinton Jr.)(Bild © Additive Industries)

Im Prozess- und Anwendungsentwicklungszentrum von Additive Industries können Kunden und Partner das volle Potenzial von Metall-Additive-Manufacturing-Lösungen ausschöpfen, professionelle Dienstleistungen anbieten und den Kunden durch den gesamten Anwendungsentwicklungsprozess einschließlich Design für AM, Prozessentwicklung, Materialentwicklung, Nachbearbeitung und mehr führen. Das Zentrum ist Teil des globalen Netzwerks von Kompetenzzentren von Additive Industries in Eindhoven, Los Angeles und Singapur.

Dr. Mark Beard, Global Director of Process & Application Development bei Additive Industries und General Manager des Zentrums, war ebenfalls vor Ort. Im Rahmen der Eröffnung wurde der MetalFABG2 von Additive Industries vorgestellt, der doppelt so produktiv wie seine Vorgänger arbeiten soll. Er überzeugt durch optimierten Gasfluss, optimiertes Wärmemanagement, aktualisierte Prozessparameter und automatisierte Strahlqualitätsmessungen. Zudem wurde ein Seminar zum Thema „Excellence in Space“, eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Luft- und Raumfahrtindustrie und einen Workshop zum Thema „Additive Manufacturing in Space Development“ durchgeführt.

3D-Drucker MetalFABG2 auf formnext 2021
Der 3D-Drucker MetalFABG2(im Bild) soll doppelt so produktiv arbeiten wie das Vorgängermodell (Bild © Additive Industries).

Dr. Beard erklärte:

„Filton blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte in den Bereichen Spitzentechnik, Luft- und Raumfahrt und Verteidigung zurück, die von Wissen, Innovation, Unternehmertum und Exzellenz angetrieben wird. Deshalb ist es der perfekte Standort für unser neues Zentrum. Wir sind fest davon überzeugt, dass Additive Manufacturing für die Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie immer wichtiger wird. Da wir hier im Herzen dieser Branche arbeiten, können wir aus erster Hand mit allen Beteiligten zusammenarbeiten und so unsere Technologie täglich weiterentwickeln.“

Video zu Additive Industries auf der formnext 2021

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