„The House“ präsentiert die weltweit erste 3D-gedruckte mobile Wohnung. Die umweltfreundliche Konstruktion kombiniert modernes Design mit Nachhaltigkeit und Flexibilität für die Anforderungen des modernen Wohnens.
Wer beim 3D-Druck nur an kleine Plastikteilchen aus dem heimischen 3D-Drucker denkt oder Metallteile für die industrielle Fertigung, kennt die Möglichkeiten nicht, welche der 3D-Druck in Übergröße ermöglicht. Entsprechende XXL-3D-Drucker fertigen XXL-Objekte, deren Anwendungsbereiche sehr vielfältig sein können. Auf dieser Themenseite stellen wir den 3D-Druck in Übergröße einmal genauer vor.
Seit geraumer Zeit stehen Großformat-3D-Drucker im Rampenlicht und Interesse verschiedenster Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Wenn wir vom 3D-Druck in Übergröße reden, dann verstehen wir darunter 3D-Drucker die in der Lage sind 3D-Objekte größer als 1 m zu drucken. Sie können in der Tat dazu verwendet werden, um große Prototypen, Kleinserien großer Objekten oder aber auch Statuen und Bauwerke zu drucken.
Dieser Bereich der 3D-Drucktechnologie wird immer gefragter, weshalb sich immer mehr 3D-Drucker-Hersteller am Wettbewerb um die Herstellung von 3D-Druckern für übergroße Objekte beteiligen. Die Großformat-3D-Drucker arbeiten genauso wie normale Desktop-3D-Drucker, nur drucken sie 3D-Objekte in Stück und in Übergröße. Außerdem werden in den meisten Fällen auch die gleichen Technologien benutzt, wie zum Beispiel die Extrusions-3D-Drucktechnologe (FFF).
Der 3D-Druck in Übergröße hat viele Anwendungsmöglichkeiten, einschließlich dem 3D-Druck im Hausbau, in der Automobilbranche, im Metall-3D-Druck etc. Mit den großen 3D-Druckern können auch Möbel wie Badewannen, Stühle, Tische und viele andere gedruckt werden. Außerdem können die Großformat-3D-Drucker komplexe und einzigartige Teile herstellen, die sonst schwer zu produzieren wären. So werden gleichzeitig maßgeschneiderte Möbel immer zugänglicher. Auch im Marketing kommen übergroße 3D-Druckobjekte vermehrt zum Einsatz (z.B. Red Bull oder Moti Digital).
Professionelle Großformat-3D-Drucker können auch für die Erstellung von 3D-gedruckten Prototypen angewendet werden. Auf diese Weise können Unternehmen ihre eigenen, großen Produkte testen, bevor sie mit der Herstellung überhaupt starten. Ingenieure und Industriedesigner können in wesentlich kürzerer Zeit mehr Revisionen durchführen. So können die zukünftigen Produkte detaillierter getestet und gleichzeitig die Herstellungszeit verkürzt werden. Der 3D-Druck von großen Prototypen und Objekten ist jedoch nicht das einzige Einsatzfeld der großformatigen 3D-Drucker. Ihr großes Bauvolumen ermöglicht auch den 3D-Druck großer Serien von kleineren 3D-Objekten. Im Vergleich zu kleineren 3D-Druckern wird auf diese Weise die Effizienz und Produktivität erhöht.
Die industriellen 3D-Drucker sind im Gegensatz zu den professionellen viel teurer. In der Regel beginnen ihre Preise bei 100.000 US-Dollar und können auch mehrere Millionen von US-Dollar erreichen. Einer der Hauptunterschiede zwischen großformatigen industriellen und professionellen 3D-Druckern liegt darin, dass bei industriellen 3D-Druckern hauptsächlich eine Tintenstrahltechnologie anstelle der Extrusion verwendet wird. Außerdem können die meisten industriellen Großformat-3D-Drucker neben dem 3D-Drucken auch Plasma- und Laserschneiden sowie 3D-Scannen.
Auf dieser Seite berichten wir über neueste Projekte für 3D-Druckobjekte in Übergröße, die vielfältigen Bau- und Konstruktionsweisen der 3D-Drucker sowie die neuesten Innovationen aus diesem Bereich. Verpassen Sie keine News und abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter für alle Neuheiten zu dem Thema (hier abonnieren).
„The House“ präsentiert die weltweit erste 3D-gedruckte mobile Wohnung. Die umweltfreundliche Konstruktion kombiniert modernes Design mit Nachhaltigkeit und Flexibilität für die Anforderungen des modernen Wohnens.
MX3D hat den AWS-Preis für „Herausragende Entwicklung in geschweißter Fertigung“ gewonnen. Die Brücke, ein Meilenstein der additiven Fertigung, kombiniert innovative Designtechnologien und modernste Schweißtechnik.
Holcim Polska hat gemeinsam mit GLOBTANK und COBOD in Barczewko ein 3D-gedrucktes Trinkwasserbecken fertiggestellt, das eine 25 %ige Reduktion des Betonverbrauchs erzielt. Das Projekt zeigt den Einsatz von 3D-Druck für nachhaltige Infrastrukturprojekte.
Das Architekturbüro BIG hat auf der AM Summit in Skandinavien eine 3D-gedruckte Struktur mit Mycelium-Zusätzen präsentiert. Die Konstruktion wurde in Zusammenarbeit mit Danish AM Hub, MDT A/S und Naturpladen entwickelt, um den CO₂-Ausstoß im Bauwesen zu reduzieren.
Das deutsche Unternehmen joke Technology aus Bergisch-Gladbach in Nordrhein-Westfalen stellt auf der Formnext 2024 die neue Arbeitsstation ENESKApostprocess 5.0 vor, die für die Nachbearbeitung großer 3D-Druck-Bauteile ausgelegt ist. Sie bietet erweiterte Sicherheits- und Ergonomiefunktionen und ermöglicht eine sichere Handhabung von Pulverresten und Stäuben.
Die indische Regierung des Bundesstaates Uttar Pradesh plant den Bau der ersten 3D-gedruckten Kunstgalerie des Landes in Ayodhya. Dieses Projekt kombiniert indische Tradition mit modernster Technologie und soll die Attraktivität der Region als Kultur- und Pilgerzentrum steigern.
Matt Denton baute eine fahrbare Nachbildung des LEGO Technic 8810 Cafe Racer, indem er 3D-gedruckte LEGO-Steine verwendete. Das E-Bike-Modell erreicht 16 km/h und wurde auch von „MythBusters“-Moderator Adam Savage getestet.
SPEE3D präsentiert erstmals in Australien seine Expeditionary Manufacturing Unit (EMU), ein mobiles 3D-Drucksystem, auf der Land Forces Expo in Melbourne. In Zusammenarbeit mit dem australischen Verteidigungsministerium wird die 3D-Drucklösung bereits zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt.
Aectual nutzte seine 3D-Druck-Technologie, um eine nachhaltige Fassade für ein BOSS-Geschäft in Istanbul zu entwickeln. Die Fassade besteht aus recyceltem Polypropylen und wird nach der Nutzung wiederverwertet.
Das Institute for Advanced Architecture of Catalonia (IAAC) hat in Barcelona den Earth Forest Campus gebaut, ein 3D-gedrucktes Gebäude aus lokaler Erde. Das Projekt dient als Prototyp für nachhaltige Bauweisen in feuchten Klimazonen wie Tansania.
Rosotics, ein Unternehmen aus Mesa, Arizona, plant den Einsatz von 3D-Druck zur Herstellung orbitaler Werften und Treibstoffdepots. Das Projekt Halo umfasst große Mutterschiffe und autonome R2-Raumfahrzeuge, die mittels „Cold Welding“ Infrastruktur im Weltraum herstellen.
Holcim und PERI haben den ersten 3D-gedruckten Showroom in der Schweiz fertiggestellt. Die neu entwickelte Betonmischung von Holcim reduziert den Zementverbrauch und erhöht die Nachhaltigkeit.
Der neue Destination Skatepark in Mount Maunganui nutzt 3D-Druck-Technologie, um einzigartige skatebare Skulpturen zu schaffen, darunter die 12 Meter lange „Wave“. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit RICH Landscapes und QOROX entwickelt.
SPEE3D, ein führender australischer Hersteller im Bereich der Großformat-Metall-3D-Drucker, hat sein neuestes Produkt vorgestellt: die Expeditionary Manufacturing Unit (EMU). Diese mobile Einheit ermöglicht die schnelle Produktion von Metallteilen direkt vor Ort, was besonders für die Verteidigungs-, Bergbau- und Marinesektor von großer Bedeutung ist.
Die Abyan Building Construction Company (Abyan) hat für die Kuwait United Poultry Company innovative 3D-gedruckte Wasserspeicher fertiggestellt, die einen neuen Standard für Schnelligkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Bauwesen für die Region setzen sollen.
Das deutsche Unternehmen Beta Realities hat „Collective Parts“ vorgestellt, eine Plattform, die durch den Einsatz von 3D-Drucktechnologien und künstlicher Intelligenz den Bau von erschwinglichem Wohnraum revolutioniert. Das Projekt, anerkannt als Gewinner der Initiative99, verdeutlicht das Potenzial der Integration von Technologie und Gemeinschaft im modernen Wohnungsbau.
Madco3D LLC, ein US-Start-up im Bereich der 3D-gedruckten Betonbauweise, kündigt eine Reihe innovativer Projekte in den Bereichen nachhaltiges Bauen und Umweltrestauration an. In Zusammenarbeit mit dem UNH Olson Advanced Manufacturing Center entwickelt das Unternehmen Lösungen, die von schnellen Katastrophenhilfe-Wohnlösungen bis hin zu ökologischen Seewalls reichen.
Die Huazhong-Universität in Wuhan, China, hat mit der Herstellung des weltweit ersten 3D-gedruckten „Kolbenstangenachse“ für Flugzeugfahrwerke, einen bedeutenden Fortschritt in der Luftfahrtindustrie erzielt. Der Einsatz von 3D-Druck ermöglicht eine Materialreduktion von 90% und produziert stärkere Teile als traditionelle Methoden.
Das in Walnut, Kalifornien, von RIC Technology und der Builtech Construction Group entwickelte Projekt demonstriert die Potenziale des 3D-Drucks für den Bau feuerresistenter Wohnungen am Beispiel eines Nebengebäudes auf einem Privatgrundstück. Mit einer Bauzeit von nur 20 Tagen und einem innovativen Ansatz zum Brandschutz könnte dieses Konzept maßgeblich zur Sicherheit beitragen.
Caracol, ein italienisches Unternehmen im Bereich des großformatigen 3D-Drucks, hat sein neues Produktions- und Forschungszentrum bei Mailand eröffnet, was die Bedeutung von Innovation und Expansion in der Branche unterstreicht. Die Einrichtung dient der weiteren Entwicklung und Anwendung von LFAM-Technologien.