Der ColorPod wurde vom Niederländer Aad van der Geest entwickelt. Das Ergänzungsmodul kann mit jedem RepRap-3D-Drucker verwendet werden, der einen pulverbasierten 3D-Druck ermöglicht. Der ColorPod wurde inzwischen weiterentwickelt und die neue Technologie der Öffentlichkeit vorgestellt.

Für den ColorPod mussten einige neue Druckmaterialien entwickelt werden. Zum Einsatz kommen auch weiterhin Druckfarben von HP, die schichtweise auf das Objekt gedruckt werden. In das Material müssen einige essbare Farb- und Druckbestandteile integriert werden, die auch das Gerät selbst nicht verkleben. Die Lösung dieses Problems besteht darin, dass für den ColorPod eine essbare Tinte auf der Basis von Wasser und einer geringen Menge Ethanol (vergleichbar mit Wodka) entwickelt wurde. Diese wird von der ColorPod-Vorrichtung auf ein Pulverbett aus Zucker ausgestoßen. Die selbst gedruckten Süßigkeiten sind also zuckerhaltig, aber genießbar und werden Schicht für Schicht gedruckt.

ColorPod 3D und Drucker.
So wird der ColorPod 3D in einen 3D-Drucker eingesetzt. (Bilder: © Aad van de Geest/vouwbad.nl)

Der ColorPod macht es möglich, beispielsweise Bonbons und andere Süßigkeiten zu drucken. Aber auch 2D-Farbbilder auf bereits vorhandene Lebensmittel, so unter anderem auf die Deckschicht von Torten und Kuchen, lassen sich so drucken.

Ein weiteres Ziel der Entwicklungsarbeit war, dass die Tinte aus dem ColorPod nur an der gewünschten Stelle austreten kann. Erreicht wurde dies durch ein kleines Vakuum in der Tintenpatrone, in das die Flüssigkeit eingefüllt wird. ColorPod beabsichtigt, bald die Anweisungen und Werkzeuge für dieses Verfahren freizugeben, damit auch Personen, die bereits im Besitz eines ColorPods sind, ihre Geräte hacken und von der neuen Technologie Gebrauch machen können.

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