Das Start-Up Graphmatech befindet sich derzeit gemeinsam mit dem Sweden Co-Lab auf der Hannover Messe. Die leitfähigen technischen Kunststoffe von Graphmatech erreichen laut einer Pressemitteilung Rekordwerte. Sie weisen einen mindestens 100-fach niedrigeren Widerstand auf als es bisher bei Filamenten für den 3D-Druck der Fall war. Das Unternehmen Graphmatech, das 2017 gegründet wurde, schloss Kooperationen mit wichtigen schwedischen, schweizerischen und deutschen Branchen, um die patentierte Technologie und den Werkstoff Aros Graphene® voranzubringen.

Rekordwerte mit Aros Graphene®

Graphmatech 3D-Druckobjekt
Rekordwerte mit Aros Graphene® (Bild © Graphmatech AB).

Die Rekordwerte basieren auf einem skalierbaren und kosteneffizienten Verfahren zur Beschichtung von Polymergranulat und Pulver mit Aros Graphene® zur Erzielung einer hochwertigen Dispersion. Mit dem Verfahren kann eine gut dispergierte Lösung für Aros Graphene® in Kunststoffen entwickelt werden. Dies gilt als Compoundierungsschritt vor dem Extrudieren von Filamenten für den 3D-Druck oder Spritzguss. Gleichwohl kann das Verfahren auch zum Beschichten von Polymergranulat oder -pulver mit anderen Materialien wie Metallen, Oxiden, Keramiken, Fasern usw. verwendet werden.

Die 3D-Drucktechnologie des ultraleitfähigen Materials Aros Graphene® könnte die Nutzung multifunktionaler Materialien und Fertigungstechnologien deutlich verbessern. Die Leitfähigkeit des Filaments ist damit exakt einstellbar, sodass eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten besteht, die bisher nicht möglich waren. Der leitfähige Faden ist für Leiterplatten, Abschirmanwendungen, Elektrostatik, Sensoren und andere Elemente für IoT-Anwendungen geeignet.

Die nächsten Schritte

Erste Produkte wären hochleitfähige Kunststofffäden für den 3D-Druck, die zusammen mit dem schwedischen 3D-Filamenthersteller AddNorth auf den Markt kommen werden, sowie Verbundpellets / Masterbatchen für Spritzgussverfahren und andere Polymerherstellungstechnologien. Im letzten Jahr haben amerikanische Forscher einen Weg gefunden, Graphen zu drucken.

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Kommentar(e) zum Beitrag
  1. Also wenn man das Proto-Pasta Conductive PLA als Referenz (30Ωcm –> 300kΩmm²/m) nehmen würde, käme ich für eine kurze „Leiterbahn“ mit 20x2x0,6mm auf einen Widerstand von ca. 5kΩ mit Proto-Pasta und dann 50Ω mit dem neuen Graphen Filament. Rein rechnerisch natürlich.
    Damit ließe sich aber schon was machen. Fraglich bleibt nur die Kontaktierung. Wenn man einfach Komponenten in eine PLA „Leiterplatte“ legen und diese dann quasi von unten mit dem GraphenFilament verbinden könnte wäre das revolutionär.
    (zum Nachrechnen: https://de.wikipedia.org/wiki/Spezifischer_Widerstand)

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