Das schwedische Metall-3D-Druck-Unternehmen Freemelt aus Schweden gründete eine hundertprozentige Tochtergesellschaft in Deutschland und wird seine Produkte in einem Showroom in Esslingen (Baden-Württemberg) präsentieren. Außerdem wird das auf das Electron Beam Powder Bed Fusion- (PBF-EB)-3D-Druckverfahren spezialisierte Unternehmen, das mit seiner Freemelt One eine offene Plattform entwickelt hat, diese auch auf der bevorstehenden formnext 2021 im November vorstellen.

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Das schwedische 3D-Druck-Unternehmen Freemelt hat die Eröffnung eines Showrooms in Deutschland angekündigt. In Esslingen will Freemalt seine Electron Beam Powder Bed Fusion -Technologie präsentieren. Zusätzlich hat Freemelt die Freemelt Deutschland GmbH gegründet, um die Kommerzialisierung von Freemelt-Systemen in Deutschland und Europa zu steuern und die Aktivitäten des Esslinger Zentrums zu koordinieren.

Ulric Ljungblad, CEO von Freemelt, sagte:

„Die Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Deutschland ist ein wichtiger Meilenstein für Freemelt bei unseren ersten Schritten außerhalb Schwedens. Wir freuen uns sehr, unseren Kunden die Möglichkeit zu bieten, uns auch in Deutschland zu treffen und die Möglichkeiten der neuen Materialentwicklung für PBF-EB zu erleben.“

PBF-EB mit der Freemelt ONE

Freemelt One
Auf der formnext 2021 wird auch die offene Plattform Freemelt One (im Bild) zu sehen sein (Bild © Freemelt).

Freemelt nutzt die Vorteile von PBF-EB in vielen verschiedenen seiner industriellen Anwendungen in Industrien wie der Medizintechnik, Sondermetalle oder der Elektromobilität. Mit Freemelt One gibt es seit 2019 eine zum Patent angemeldete Entwicklungsplattform, die bereits an mehreren Standorten in Europa installiert wurde. Die Plattform erlaubt es den Anwendern, Bauparameter anzupassen, zu optimieren und neue, noch nicht für PBF-EB geeignet gewesene Metalllegierungen zu entwickeln.

Eine 6-kW-Elektronenkanone mit hoher Auflösung über den gesamten Leistungsbereich für eine äußerst schnelle Verarbeitung bei Temperaturen über 1200°C ist Teil des Freemelt-Prozesses. Damit können unter anderem rissempfindliche Materialien wie Refrektärmetallen verarbeitet werden. Für die Materialqualifizierung mit der Plattform reichen kleine Pulvermengen, wodurch eine kostengünstige und schnelle Neumaterialentwicklung möglich ist.

Ljungblad erklärte:

„Die Entwicklung neuer Verfahren für die additive Fertigung neuer Legierungen ist ein Schlüsselfaktor für die Ausweitung des Einsatzes von PBF-EB auf neue und spannende Anwendungen. Für den Freemelt One entwickelte Materialien und Prozessparameter lassen sich nahtlos auf das in Entwicklung befindliche Freemelt-Produktionssystem übertragen.“

Seit dem 1.9.2021 ist Peter Jain Teil des Freemelt-Managementteams. Er wird ab dem 1. November 2021 als Managing Director Global Sales in Esslingen tätig sein. Das 100%-ige Tochterunternehmen wird außerdem im November auf der formnext seine Produkte ausstellen.

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