
Details zum 3D-Druckmaterial

Das Material ist eine Kombination von Polymeren und Agar-Geliermittel. Es kann in jede Form und Größe gedruckt werden. Den Abbau des Materials genau zu kontrollieren ist noch nicht möglich.
Im Patent unter dem Namen „Marine biodegradable composition for 3-D printing“ wir erklärt:
„Es besteht ein ungedeckter Bedarf, biologisch abbaubare 3D-druckbare Strukturen im Meer herzustellen, für die die Abbaurate jeder Struktur für eine bestimmte Mission ausgewählt werden kann“.
Das Geliermittel in Agar wird aus den Zellwänden einiger Rotalgenarten gewonnen. Die Forscher ergänzten biologische Materialien. Darunter befindet sich auch der synthetische Hagfish-Schleim, der im gleichen Labor entwickelt wurde und den Prozess des biologischen Abbaus ermöglicht. Die Mikroorganismen oder Enzyme ernähren sich von biologisch abbaubaren Polymeren, die für die Struktur sorgen. Biologisch abbaubar sind auch die 3D-gedruckten Urnen, die das „3D-Zentrum“ aus Bayern herstellt.
Einsatzmöglichkeit

UUVs, die mit Kameras, Sensoren und anderer Elektronik ausgestattet sind, können aus diesem Material hergestellt. Unter Wasser können sie einen bestimmten Bereich überwachen und würden sich nach und nach wieder abbauen. Brian Metzger, Senior Technology Manager bei TechLink, erklärt:
„Diese Technologie hat das Potenzial, Kosten zu senken und der Umwelt zu helfen. Sie eignet sich für den Einsatz in militärischen und kommerziellen Anwendungen für alle Arten von Unterwasserausrüstung haben.“
Laut Metzger kann das Material nicht nur für UUVs verwendet werden. Der erste Schritt zur kommerziellen Nutzung sei jedoch erst die Lizenzierung des Patents.






