Der 3D-Druck erweißt sich in der Raumfahrt immer häufiger als äußerst nützlich. Astronauten haben es auf ihren Missionen einfacher, Dinge auf Bedarf selbst vor Ort produzieren zu können, unter anderem Werkzeug. Missionen werden also kostengünstiger. Airbus und IBM haben jetzt in Kooperation mit Hilfe von 3D-Drucker CIMON entwickelt, einen Assistenten der mit künstlicher Intelligenz Astronauten auf ihren Missionen unterstützt.

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Der 3D-Druck kommt findet in der Raumfahrt immer häufiger Anwendung. Beispiele dafür gibt es genügend. Dabei entstehen vorrangig für die Astronauten hilfreiche Werkzeuge, die bei Bedarf selbstständig gedruckt werden können. Die vielfältigen Möglichkeiten sind nicht nur bequem für den Astronauten, sondern auch nützlich für die Missionen. Kombiniert man nun noch den 3D-Druck mit künstlicher Intelligenz (KI), kommen noch spannendere Dinge dabei heraus, wie unser folgender Beitrag zur Airbus und IBM zeigt.

Die Unternehmen Airbus und IBM entwickelten für Astronauten gemeinsam einen KI-basierten Assistenten. Er trägt den Namen CIMON (Crew Interactive Mobile Companion). Dieser Assistent, wie es sein Name schon verrät, wurde für die Unterstützung der Astronauten beim Ausführen von Routinearbeiten entwickelt. Dabei sind CIMONs größte Vorteile seine Fähigkeit zu lernen und sein neuronales Netzwerk. Dieser Assistent soll das Leben der Astronauten und den Missionserfolg erleichtern, die Effizienz steigern und die Sicherheit erhöhen. Ein KI-gesteuerter Assistent wird Wirklichkeit, über das sich jeder Science-Fiction-Fan freuen dürfte.

Cimon hat viele Aufgaben
CIMON steht für Crew Interactive MObile CompaNion (Bild © Airbus).

Der kugelförmige Roboter wurde aus Kunststoff und Metall mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt, was in der heutigen Zeit keine große Überraschung ist, da die additive Fertigung in der Luft- und Raumfahrtindustrie immer mehr an Bedeutung gewinnt. Airbus hat selbst 3D-gedruckte Titanteile sowie aus einer 3D-druckbaren Legierung leichte Innenprofile an mehreren seiner Flugzeuge implementiert. Dazu entstand mit Hilfe von 3D-Druck  ein Ventilblock für den Airbus A 380 und die finale Version des Airbus A350 XWB enthält ein Bauteil aus einem 3D-Drucker. Von dem System jetzt, CIMON, besteht die gesamte Struktur aus Metall und Kunststof, das ebenfalls mit Hilfe von 3D-Druck entstand, berichtet Airbus in einer Pressemitteilung. Der Assistent wiegt gerade mal 5 kg und hat die Größe eines Medizinballs, schreibt Airbus weiter.

CIMON Übung Würfel Rubik Cubik
Der bekannte Zauberwürfel zählt zu CIMONs Training (Bild © Airbus).

Die Anwendung des 3D-Druckes bietet in der Luftfahrt eine Reihe von Vorteilen. Die NASA zum Beispiel verwendet den 3D-Drucker für kostengünstige Bauteile für das Raketentriebwerk RS-25. Der KI-Assistent wird während der Mission „Horizons“ von Alexander Gerst auf der ISS zwischen Juni und Oktober 2018 getestet. Alle neuen Berichte zum Theme erhalten Leser vom 3D-grenzenlos Magazin auch in Zukunft kostenlos über unseren 3D-Druck-Newsletter.

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