Der 3D-Druck im Hausbau kommt heutzutage immer häufiger zum Einsatz, so plant beispielsweise das US-Startup ICON mithilfe von 3D-Druckern Häuser in weniger als 24 Stunden zu errichten – für gerade einmal 4000 US-Dollar. Vor allem bei kleinen Häusern hat sich der 3D-Druck als sehr praktisch und nützlich erwiesen. Egal ob sie für reiche Menschen oder Obdachlose genutzt werden –3D-gedruckte Wohnobjekte sollen sich in naher Zukunft schnell, kostengünstig und fast ohne Materialverschwendung herstellen lassen. Für eine Gemeinschaft, die verantwortungsbewusst für die Umwelt sorgt, ist das die scheinbar perfekte Lösung.

Ein temporäres Haus in der Walden Monterey Gemeinde in Kalifornien

Die sogenannte Walden Monterey Gemeinde ist auf knapp 250 Hektar Land angelegt und soll eine „agrihood“ Gemeinschaft sein, die sich auf Landwirtschaft und Natur konzentriert. Es gelten dabei zwei Regeln: Keine Bäume abbauen und nur erneuerbare Energiequellen nutzen. Auf dem Land werden 22 Häuser gebaut. Der Entwickler Nick Jekogian und das Designstudio DFA laden die Menschen dazu ein, in temporären Häusern auf dem Land zu bleiben, wo sie zunächst die Umgebung erleben und entscheiden können, ob sie dauerhaft dorthin ziehen wollen oder nicht.

Ansicht von vorne auf ein Haus
Die Häuser werden „Galina Sleeping Pods“ genannt (Bild © Walden Monterey).

Die temporär errichteten Strukturen sind 28 Quadratmeter groß und werden vom DFA als Galina Sleeping Pods bezeichnet. Die Kosten sind mit 250.000 $ für den Normalbürger allerdings ziemlich hoch. Vermutlich richtet sich das Projekt auch ein Stück weit an die in der Nähe arbeitende Silicon Valley-Elite, welche sich das Gebäude schon eher leisten könnte. Die 3D-gedruckten tragbaren Strukturen werden von Tesla-Batterien, Windkraftanlagen und Sonnenkollektoren angetrieben. Das Wassersystem entstammt einem atmosphärischen Wassergenerator, der das gesamte Abwasser durch organische Filtration zurückführt.

Durch den 3D-Druck sind die Häuser zu 97 % effizient gebaut. Der Rahmen wurde von Branch Technology aus einem mit Kohlenstofffasern infundierten Biomaterial hergestellt. Das Haus sitzt auf vier Aluminiumbeinen über dem Boden, wodurch vermieden wird, dass darunterliegende Pflanzen oder Tiere gestört bzw. zerstört werden. Die Sleeping Pods sind portable Schlafgelegenheiten inklusive Dusche, Waschbecken und Toilette, sodass potenzielle Käufer sie zum gewünschten Ort transportieren können, bis sie entscheiden, wo sie wohnen möchten.

Laith Sayigh, der Gründer von DFA, bezeichnet das 3D-gedruckte Haus als „die nächste Generation der Bautechnologie“, die sich in die Richtung Minimalismus, nachwachsende Rohstoffe sowie erneuerbare Energien orientiert. Ein wünschenswertes Ziel wäre es, dass die Häuser eines Tages eine weltweite Verbreitung zu erschwinglichen Preisen finden. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie zum Projekt auf dem Laufenden (hier abonnieren).

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