Einfach grenzenlos:

Mit 3D-Druckern Augen herstellen

Augen aus dem 3D-Drucker? Wenn wir denken es geht nicht mehr, kommen von irgendwo die Italiener her. 3D-Drucker und die dazugehörige Technik verändern unser Leben und das Tag für Tag. In der Medizin sind uns Implantate aus dem 3D-Drucker bekannt und auch das „Ausdrucken“ cooler Objekte kann sich jeder soweit vorstellen. Doch die Dimensionen, die man mit 3D-Druckern erreichen kann, ist viel größer als wir uns jemals hätten erträumen können.

Augen aus dem 3D-Drucker
„EYE“ heißt das Konzept, mit dem MHOX Designs die Möglichkeiten des 3D-Drucks zeigen will
(Bild © MHOX Designs).

Das italienische Unternehmen MHOX Designs ist für extravagante Produkte und Ideen bekannt und schaut man sich die Webseite an, weiß man auch warum. Jetzt sollen aber, neben kunstvollen Masken oder Kopfhörern, auch Körperteile mit dem 3D-Drucker produziert werden. Menschen, die kleine bis schwere Augenleiden haben, dürften das freuen. MHOX Designs stellt mit seinem neuen Projekt „EYE“ multifunktionale Augen vor, die, ob man sie nun braucht oder nicht, transplantiert werden können.

Vielen Menschen mit Augenbeschwerden soll damit geholfen werden. Die „Augen“ aus dem 3D-Drucker würden aus einer potentiellen „Biotinte“hergestellt werden, um so die benötigten und übrig gebliebenen Zellen, die ein Auge normalerweise besitzt, erfassen und durch neue ersetzen zu können.

Sobald ein Augenpaar aus den unterschiedlichsten Gründen entfernt werden muss, würden die Augen von MHOX Designs eingesetzt und mit einem „Desk“ im Gehirn verbunden werden. Eine Methode dafür hat das Unternehmen sogar schon.

Multifunktionale Augen
Eine Liste mit unterschiedlichen „Augenarten“ zeigen die jeweiligen Funktionen der Versionen (Bild © MHOX Designs).

Mit der Erwartung, dass in 2027 die „Augen“ erhältlich gemacht werden könnten, hat das Unternehmen auch schon einige Modelle präsentiert, denen es an Kreativität keinesfalls mangelt. So gibt es beispielsweise Augen, die durch die Wirkung einer eingenommenen Pille, es möglich machen soll Fotos zu schießen, die dann auf einer „mentalen Festplatte“ gespeichert werden können.

Oder auch Augen mit Wi-Fi-Anschluss könnten einsetzbar werden. Was das alles einem aber letztendlich bringen soll und in wieweit das moralisch tragbar ist, ist noch nicht wirklich klar. Wir dürfen gespannt bleiben.

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