Solarenergie wird seit Jahren dafür genutzt Städte mit Strom zu versorgen. Doch was passiert, wenn man diese Energie drahtlos auch auf dem Mond schicken könnte um dort Fahrzeuge anzutreiben, die sich dann auf die Suche nach anderen Stoffen machen? Diese Idee, die mehr nach dem Inhalt eines schlechten Science-Fiction-Romans klingt, als nach echter Wissenschaft, könnte schon bald mithilfe von 3D-Druckern Wirklichkeit werden.

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JAXA drahtlose Solarenergieversendung
Mithilfe der sogenannten „Spider Fab“ ist es der japanischen Luftfahrtbehörde JAXA gelungen drahtlose Solarenergie in die Luft zu senden und mit einer Satellitenschüssel zu empfangen (Bild © 3dprint.com)

Die japanische Luftfahrtbehörde JAXA ist dabei ein Durchbruch gelungen: 1,8 Kilowatt solar-generierter Energie konnten mithilfe von Mikro-Wellen 54 Meter in die Luft gesandt werden, wie der US-Blog 3Dprint.com berichtet. Durch 3D-Drucker könnte diese neuartige Technologie schon bald dafür genutzt werden um Fahrzeuge oder  „Firmen“ im Weltraum oder auf dem Mond zum Laufen bringen.

In den 1960er Jahre wurde eine solche Idee das erste Mal erwähnt, damals hatte der Wissenschaftler Peter Glaser einem Journal seine Vision präsentiert. Andere Wissenschaftler behaupten nun heute, dass Glasers Idee gar nicht so abwegig ist wie sie auf dem ersten Blick erscheint. Durch 3D-Drucker könnten nämlich Bedienungsschaltflächen aus der Photovoltaik ausgedruckt werden, die dann auf dem Mond platziert und von der Erde aus gesteuert werden könnten.

Schaltfläche aus der Photovoltaik
Diese dünnen Schaltfläche lassen sich problemlos mit einem 3D-Drucker herstellen (Bild © 3dprint.com)

Auch in diesem Bereich haben etliche Wissenschaftler geforscht und so gibt der Engländer Dr. Fernando Araujo de Castro heute an, dass schon seit Jahren daran gearbeitet wird diese organische Photovoltaik mithilfe des 3D-Drucks herzustellen. Dadurch, dass die Schaltflächen aus leichten und flexiblen Materialien wie Stoff produziert werden können, sind sie mit 3D-Druckern leicht herstellbar.

Diese Schaltflächen werden aus kleinen organischen Molekülen hergestellt, die als Halbleiter wirken, wenn sie solarer Energie ausgesetzt werden. Diese können wiederum in einer bestimmten Lösung aufgelöst und dann durch 3D-Drucker in unterschiedlichen Formen ausgedruckt werden. Schon bald könnte es also möglich werden von der Erde aus ein Fahrzeug auf dem Mond mit Energie zu versorgen.

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