Die in Nürnberg ansässige Neotech AMT GmbH kündigte vor Kurzem ihr Engagement in zwei neuen, „völlig additiven“ 3D-Druck-Elektronikprojekten an. Damit möchte sie die Möglichkeiten der additiven Fertigung vorantreiben.

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Die Neotech AMT GmbH hat ihren Unternehmenssitz in Nürnberg und kündigt an, sich an zwei internationalen 3D-Druck-Projekten zu beteiligen. Das erste Projekt trägt die Bezeichnung „Hyb-Man“. Hier arbeiten 11 Partnergruppen aus Deutschland und den Niederlanden zusammen, die gemeinsam hybride Fertigungstechniken entwickeln wollen. Das zweite Projekt – AMPECS – widmet sich dem 3D-Druck keramischer Strukturen.

„Neotech leistet Pionierarbeit in der Entwicklung 3D-gedruckter Elektronik und unsere patentierte Technologie hat sich in der Industrie bewährt“ so Dr. Martin Hedges, Geschäftsführer der Neotech AMT GmbH, wie das US-Blog 3Dprintingindustry.com berichtet. „Wir arbeiten bereits daran, 3D-gedruckte Elektronik mit dem klassischen 3D-Druck mechanischer Strukturen zu kombinieren und diese beiden Projekte werden die Entwicklung beschleunigen.“

3D-bedruckte Leiterplatte
3D-bedruckte Leiterplatte in Autoform. (Bild: © neotech-amt.com)

Projekt Hyb-Man

Das Projekt Hyb-Man ist eigentlich ein EU-PENTA-Projekt. Es wird somit vom EUE-EUREKA-Innovationscluster unterstützt. Das Projekt soll ein neues Hybdrid-Herstellungsverfahren entwickeln, welches sowohl 3D-bedruckte Polymere als auch 3D-gedruckte Elektronik nutzt. In eine solche Prozesskette sind die Qualitätsüberwachung und verschiedene Inline-Testprozesse integriert. Durch die Kombination beider Techniken ist es Neotech möglich, komplette Lösungen für die Fertigung elektronischer Geräte mittels 3D-Druck anzubieten.

Im Ergebnis dessen lassen sich elektronische Produkte wie beispielsweise LEDs und adaptive Sensoren integrieren.

Keramikdruck im Rahmen des AMPECS-Projekts

Das zweite Projekt wird durch ein deutsch-spanisches Konsortium begleitet, die Finanzierung erfolgt über das Manuet-Programm der Europäischen Union. Dieses Programm wurde aufgelegt, um „innovationsgetriebene, marktnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Fertigung zu unterstützen“. Dieses Projekt trägt die Bezeichnung AMPECS und wird sich mit der Entwicklung des keramischen 3D-Drucks beschäftigen.

Materialtest unter Hitze bei AMPECS Programm
Materialtest bei einer Umgebungstemperatur von 60 Grad. (Bild: © neotech-amt.com)

Die 3D-druckbaren Keramikmaterialen sollen extreme Umgebungstemperaturen aushalten und sich durch eine hohe Wärmebeständigkeit auszeichnen. Beide Technologien sieht das Unternehmen als gegenseitige Unterstützung an.

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