Die Planung von realistischen Schutzräumen auf Mond und Mars ist die Aufgabe der Teams der 3D-Printed Habitat Challenge der NASA. Ins Finale zieht auch das Team SEArch+/Apis Cor, welches ein 3D-Druck-Habitat mit autonomer Robotik für das Leben im Weltall plant.

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Die NASA hat einen weiteren Schritt getan, um das interplanetare Leben in ferner Zukunft Realität werden zu lassen, und hat die drei Finalisten für ihre laufende 3D-Printed Habitat Challenge am vergangenen Donnerstag benannt. Die Herausforderung, die 2015 begann, sahen Teams im Wettbewerb, um Schutzräume zu entwerfen, die für den Mond, den Mars und – optimistisch gesehen – darüber hinaus geeignet sind.

Vier Jahre sind nun seit Beginn der Herausforderung vergangen und nur noch 11 Teams blieben bis zur vierten Stufe der dritten Phase übrig. Für dieses spezielle Level wurden die 11 Teams gebeten, ihre Entwürfe in Originalgröße mit Hilfe von Modellierungssoftware zu rendern und kurze Videos zu erstellen, die ihre Entwürfe erklären, von denen einige unten zu sehen sind. Die Renderings wurden dann nach bestimmten Kriterien wie Ästhetik, architektonisches Layout, Skalierbarkeit und Machbarkeit der Konstruktion bewertet. Am Ende des Levels bestanden nur die drei besten Teams die Herausforderung und schafften es in die Finalrunde.

1. Platz

MARS X HOUSE
Das MARS X HOUSE aus NASA’s 3D-Printed Habitat Challenge vom Team Team SEArch+/Apis Cor (Bild © NASA/SEArch+/Apis Cor).

SEArch+/Apis Cor gewann den ersten Platz sowie 33.954,11 US-Dollar. Unter Verwendung der an diesen Standorten verfügbaren Ressourcen schlug SEArch+/Apis Cor das MARS X HOUSE vor, das einen robusten, langlebigen 3D-Druck-Habitat mit autonomer Robotik bietet. Die einzigartige Form ihres Lebensraums ermöglicht eine kontinuierliche Verstärkung der Struktur. Das Licht tritt durch rinnenförmige Öffnungen an den Seiten und an der Oberseite ein.

2. und 3. Platz

Der 2. Platz ging an das Team Zoperhouse, dessen modularer Aufbau von einem autonomen Rover gedruckt werden kann. An dritter Stelle lag schließlich das Mars Incubator Team, dessen Projekt vier modulare Pods umfasste, von denen eine speziell für den Anbau von Pflanzen zur Nahrungserhaltung gedacht war. Die drei Gewinnerteams teilten sich einen Preispool von 100.000 USD unter sich auf, wobei das Team an erster Stelle die größte Summe einnahm.

Gemäß der NASA werden die Teams in einem Showdown mit einem Preispool von 800.000 $ gegeneinander antreten. Die letzte Wettbewerbsphase findet Anfang Mai statt. Nach der Bewertung durch eine Jury entschieden die NASA und der Challenge-Partner Bradley University of Peoria, Illinois, die Gewinner.

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