Korallen aus dem 3D-Drucker
Eine Übersicht der unterschiedlichen Korallen, die mit Hilfe des 3D-Drucks hergestellt wurden (Bild © instructables.com).

Aber der Reihe nach! Natürlich hat Sony nicht unbedingt eine seriöse Absicht gehabt, als vor einigen Monaten die Idee für einen Unterwasser-Shop entstanden ist. Denn schließlich ist die Menschheit weit davon entfernt Städte im Meer zu bauen. Mal ganz abgesehen davon, dass es aus Sicht des Umweltschutzes von dieser Idee abzuraten wäre. Vielmehr ging es Sony darum mit einer Marketing-Kampagne auf ein neues Produkt aufmerksam zu machen.

Eine Besonderheit der Produktserie Sony Xperia ist, dass das Smartphone wasserdicht bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern ist. Die Kreativ-Abteilung von Sony hat genau dieses Feature als Aufhänger für die Werbe-Kampagne genommen. Ein wasserdichtes Handy wird in einem Unterwasser-Shop verkauft. Als Location wurde „The World Islands“ in Dubai gewählt, wo in vier Meter Tiefe der Shop aufgebaut wurde. An dieser Stelle vernachlässigen wir einfach mal die Fakten, dass der Shop in 4 Meter Tiefe lag, das Smartphone allerdings nur bis 1,5 Meter wasserfest ist.

Produkthalterung
Paradigma 3D erschuf beeindruckende Korallen mit dem 3D-Drucker (Bild © 3dprint.com).

Viel interessanter ist die Technik mit der Sony in Zusammenarbeit mit Paradigma 3D, einem 3D-Druck Dienstleister aus Dubai, die Idee eines Unterwassergeschäfts zu Leben erweckt hat. Nach einigen Überlegungen kamen beide Unternehmen zu dem Schluss, dass für einen außergewöhnlichen Shop auch ein faszinierendes Interieur angemessen wäre. Demzufolge sollten für die einzelnen Produkte aus der Sony Xperia Reihe maßgeschneiderte Produkthalterungen entwickelt werden.

Paradigma 3D hat also für jedes einzelne Produkt individuell angefertigte Produkthalterungen angefertigt, die in ihrer Form Korallen ähnlich sehen. Jeder Produktständer war in seinem Design einzigartig und wurde perfekt auf die Maße des Produkts angepasst. Für den 3D-Druck der Korallen verwendete das Unternehmen 3D-Drucker der Firma Stratasys mit dem dazugehörigen Thermoplastik. Aufgrund der besonderen Umstände, wie beispielsweise dem hohen Salz-Anteil in der Luft war die gewählte Variante optimal für den Unterwasser-Shop. Die Korallen aus dem 3D-Drucker überzeugten durch ihr Design und die hohe Strapazierfähigkeit des Materials.

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