LogoWenn es um Lego geht, kramen die meisten von uns schöne Erinnerungen aus alten Kindertagen hervor. Doch jetzt haben diese kleinen Spielzeuge mit dem einzigartigen Namen ein Potenzial erreicht, das so groß ist, das man es kaum glauben mag. Das dachten sich die Mitarbeiter der Flugstation Fleet Readiness Center Southeast (FRCSE) in Jacksonville, Florida, wohl auch, als diese den Auftrag bekam die Reifenprobleme einer P-3 Orion zu beheben.

Mit der Aussicht auf Schließung der Flugstation, sollte das Flugzeugproblem nicht beseitigt werden können, hatten die Mitarbeiter in Jacksonville so einiges zu tun. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Lockheed Martin sollte herausgefunden werden, wie man den Schaden am besten beheben könnte. Ein Mitarbeiter des Dienstleisters Meeker’s, der ebenfalls zur Rate gezogen wurde, Santiago Alvarez, bekam schließlich den Auftrag und machte sich an die Arbeit.

P3-Orion
Monatelang hatten die Mitarbeiter der Flugstation an den Schäden der Reifen des Flugzeugs zu kämpfen (Foto: © U. S. Navy/ Yari Miranda)

Die Flugstation hatte dem Maschinenbautechniker und Werkzeugentwickler einen Entwurf mit dem benötigtem Werkzeug zugesandt. Alvarez erstellte daraufhin einen Prototypen des Werkzeugs, der mithilfe eines 3D-Druckers produziert wurde. Als dieser das Objekt ausprobierte, entdeckte er gravierende Fehler, die bei einem möglichen Einsatz zu erheblichen Schäden an dem Flugzeug führen würden. Wäre das Werkzeug auf traditionelle Art hergestellt worden, hätte man die Fehler nicht erkannt, sodass auf diese Weise schlimmeres verhindert werden konnte.

Weitere Komplikationen konnten also dank 3D-Drucktechnologie und einem Aufwand von gerade mal 300 US-Dollar umgangen werden. Was das Ganze mit Lego nun zu tun hat, ist auch geklärt: Die 3D-Druckwelt verwendet häufig, wie in diesem Fall auch, ein Material, das unter Kennern eher unter der komplizierten Bezeichnung „acrylonitrile butadiene styrene“, kurz ABS oder Lego-Plastik, bekannt sein dürfte. Dank des schnellen Feedbacks des Dienstleisters konnte Lockheed Martin das Design noch während das Werkzeug in Produktion war anpassen. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Flugzeugbaus das eine Maschine dank eines 3D-Druckobjekts repariert werden konnte, so Rosa Cafasso, Flugzeugingenieurin bei FRCSE.

3D-Druckobjekt in Arbeit
Das Design des Flugzeugs konnte dank der Hilfe von 3D-Druckern und Meeker angepasst werden (Foto: © U. S. Navy von J. L. Wright Jr.)

Ohne die Hilfe kluger Köpfe und der innovativen 3D-Drucktechnologie konnte monatelange Arbeit binnen weniger Tagen erledigt werden und auch sonst wurden weitere Schäden verhindert. Nicht auszumalen, was passiert wäre, wenn das Problem unentdeckt geblieben wäre. Und das alles konnte nur dank 3D-Druckern verwirklicht werden.

Was haltet ihr von dieser revolutionären Reparationsaktion? Hinterlasst eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

 

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