Die EOS GmbH gehört zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich des industriellen 3D-Drucks bei der Verarbeitung von Metallen und Polymeren. Auf der vom 14. – 17. November 2017 in Frankfurt am Main stattfindenden formnext 2017 wird sie einer Pressemitteilung zufolge in Halle 3.1/Stand G50 ihr umfangreiches Portfolio im Bereich der 3D-Druck-Technologie präsentieren und auch Beratungen anbieten.

EOS 3D-Drucker in Fabrikraum.
EOS zufolge wird die additive Fertigung bei der Digitalisierung eine Schlüsselstellung einnehmen (Bild © EOS).

Was bietet das Polymer-System EOS P 500?

Das EOS P 500 Polymer-System zeichnet sich nach Herstellerangaben durch eine maximale Produktivität aus und kann bei Temperaturen von bis zu 300 Grad Celsius verarbeitet werden. Das Material ist für Kunden gedacht, die mit der 3D-Druck-Technologie in Serie hochwertige Kunststoffteile fertigen wollen.

Dr. Adrian Keppler, CEO und zugleich Sprecher der Geschäftsführung von EOS, äußerte sich dazu folgendermaßen: „Der Markt für die additive Fertigung durchläuft derzeit einen tief greifenden Wandel hin zu einem Mainstream-Markt, der auf die Vorteile des 3D-Drucks als bewährte Technologie setzt. Damit verändern sich auch unsere Kunden. Die additive Fertigung wird Teil bestehender Produktionsumgebungen und wird eine maßgebliche Rolle bei der Digitalisierung der Fertigung spielen.“ EOS wird dabei zweifelsohne eine gewichtige Rolle einnehmen.

Einige EOS-Unternehmensdaten

Das Unternehmen gehört seit Jahren zu den federführenden Unternehmen in der additiven Fertigung, hat mehrere 3D-Drucker Modelle auf den Markt gebracht, mittlerweile Kunden in 65 Ländern und beschäftigt selbst weltweit etwa 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu gehören auch 80 Anwendungs- und 120 Servicetechniker. Im Geschäftsjahr 2016/17 wird der Umsatz voraussichtlich bei zirka 345 Millionen Euro liegen. Insgesamt lieferte EOS im aktuellen Geschäftsjahr bislang 450 Systeme aus, mittlerweile gibt es weltweit knapp 3.000 installierte Systeme. 51 Prozent davon arbeiten mit Polymer-, 49 Prozent mit Metallsystemen.

EOS P 770
Eines von vielen EOS 3D-Drucker Modellen – der EOS P 770 (Bild © EOS).

EOS auf der formnext 2017

EOS möchte den formnext-Besuchern am Stand G50 in Halle 3.1 nicht nur das neue EOS 500 P Polymer und seine 3D-Drucker vorstellen, sondern auch über den Transformationsprozess berichten, den ein Unternehmen beim industriellen 3D-Druck durchlaufen wird. Die additive Fertigung erfordere gegenüber der konventionellen Produktion teilweise eine ganz andere Herangehensweise.

Der Director Global Application & Consulting bei EOS, Güngör Kara, äußerte sich zum Transformationsprozess folgendermaßen: „Die Erfahrungen aus über 300 Beratungsprojekten zeigen, dass fast alle Unternehmen, die die additive Fertigung in ihrem Unternehmen implementieren, vier Transformationsstufen durchlaufen. Mit jeder Entwicklungsphase bauen die Unternehmen mehr Wissen und eine höhere Technologiereife auf, begegnen gleichzeitig aber auch neuen Herausforderungen. Wir können unseren Kunden bei deren Bewältigung helfen und sie gleichzeitig dabei unterstützen, auf ihrem Weg hin zu einem Champion in der additiven Fertigung Fahrt aufzunehmen.“

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