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Details zur Kooperation

Die Daten, die auf Google Arts & Culture-Plattform archiviert wurden, können als dreidimensionale Modelle angezeigt werden. Auf der MyMiniFactory-Website von „Scan the World“ befinden sich STL-Dateien, die heruntergeladen werden können.
Das 2014 gegründete Scan the World hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kunst auf der ganzen Welt mithilfe vieler 3D-Scan-Techniken einzufangen. Die Scans werden digitalisiert und für den 3D-Druck optimiert und stehen anschließend zum Download zur Verfügung. Bisher wurden mehr als 17.000 Objekte erfasst. Nach anfänglichem Zögern erkannten viele Sammler und Einrichtungen den Vorteil einer 3D-druckbaren Sammlung.
Das Victoria & Albert Museum lud Scan the World dazu ein, 2016 in Zusammenarbeit mit der Biennale di Venezia an seiner Ausstellung „Eine Welt fragiler Teile“ teilzunehmen. Scan the World nahm dabei die Dienste des in London ansässigen 3D-Druck-Dienstes 3DCompare in Anspruch.
Das Projekt hat außerdem mit über 50 Kulturinstitutionen zusammengearbeitet, um kostenlose End-to-End-Scan- und Archivierungsdienste anzubieten.
Google Arts & Culture
Auf Google Arts & Culture befinden sich Bild- und Videoinhalten von über 2.000 führenden Museen und Archiven. Die Plattform will Kunst und Kultur online bringen und sie überall zugänglich machen. Durch die neue Partnerschaft mit Scan the World wird die Menge an 3D-Druck-Vorlagen zunehmen und die Portale werden weiter wachsen. Die Sammlung von Google Arts & Culture kann in der kostenlosen Google Arts & Culture-App für Android und iOS sowie online angezeigt werden.

3D-Technologien für das Kulturerbe
In den vergangenen Jahrhunderten sind zahlreiche Kunstwerke und Bauten entstanden, die ihre ganz speziellen Besonderheiten haben, die es zu bewahren gilt. Doch auch an den Kunstwerken nagt der Zahn der Zeit, weshalb sie unbedingt konserviert gehören. Um das zu realisieren, gab es in der Vergangenheit schon einige interessante Projekte. Erst vor wenigen Tagen haben wir eine digitale App vorgestellt, die mittlerweile über 300 3D-gescannte historische Sehenswürdigkeiten vorstellt. An der University of Oxford wurden historische Musikinstrumente mit dem 3D-Scan und 3D-Druck repliziert. Viele weitere Beispiele, die zeigen, warum der 3D-Scan für Geschichtswissenschaftler ein wichtiges Tool ist, haben wir in unserer Kategorie „3D-Druck in der Geschichtswissenschaft“ gesammelt.






