DIY aus den USA:

Hobby-Maker baut eine 3D-Glasurmaschine

Ein amerikanischer Hobby-Maker hat mit sich mit ein paar Handgriffen den Traum eines eigenen 3D-Glasurdruckers erfüllt. Auf Instructables verrät er wie er es geschafft hat.

Keine Nation der Welt ist so vernarrt in die Kuchen- und Tortenglasur wie die Vereinigten Staaten. Dort wo der 3D-Drucker erfunden wurde und wo kulinarische Fantasie anscheinend keine Grenzen kennt, musste ja irgendwann, irgendwer auf die Idee kommen Glasur und 3D-Drucktechnik miteinander zu kombinieren. Und tatsächlich hat es ein Hobby-Maker jetzt geschafft.

3D-Glasurdrucker
Nicht ganz einfach in der Konstruktion, aber dafür selbstgemacht: der 3D-Glasurdrucker (Foto: © instructables.com)

Instructables-Mitglied bravoechonovember präsentiert nämlich einen kostengünstigen, aber (zumindest am Anfang) nicht ganz einfach zu bauenden 3D-Glasurdrucker, der für jedes Gebäck eingesetzt werden kann. Der Hobby-Maker hinter dieser Idee verrät auf seiner Instructables-Seite nicht nur, wie man darauf kommt ein solches Gerät zu bauen und was man dafür alles benötigt, sondern macht ebenso deutlich welche Herausforderungen er sich bei diesem Projekt stellen musste.

Eine der wichtigsten Komponenten dieses 3D-Druckers ist die Verwendung von zwei DVD-Geräten, beziehungsweise dem, was sich in dem Player befindet. Zugegeben alles andere ist auch nicht gerade einfach zusammenzubauen, doch hat man erst einmal den Dreh raus, kann sich praktisch jeder so ein Gerät nachbauen.

3D-Drucker für Glasur
Mit einem Keks kann der 3D-Glasurdrucker schon mal arbeiten (Foto: © instructables.com)

Hat man einmal das Gerüst des Druckers gebaut und die benötigten Metallplatten zusammengeschweißt, fehlt es nur noch die Software zu installieren, mit der am Ende die Glasur in der gewünschten Menge auf den Kuchen oder Keks aufgetragen werden soll. Dafür hat der Erfinder hier eine Ardruino-Plattform verwendet, eine Physical-Computing-Plattform.

Ist das auch erledigt muss die Glasur erwärmt und durch eine Pipette durchgeschoben werden, bis die Spitze die Arduino-Plattform berührt. Der Hobby-Maker empfiehlt die Glasur am Besten in einen Plastikbeutel zu füllen und sie einige Sekunden lang in der Mikrowelle zu erwärmen. Damit könne man verhindern, dass am Ende Glasur durch die Gegend fliegt. Wer sich also für 3D-Drucker fasziniert und auch mal Lust hat sich eine „DIY-Glasurmaschine“ zu bauen, der kann den Anweisungen des Hobby-Makers folgen. Beim nächsten Geburtstag würde der Drucker mit Sicherheit für Gesprächsstoff sorgen.

Was sagt ihr dazu? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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