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In den letzten zwei Jahren haben die Offenbacher Industriedesigner Raoul Wilken, Nils Mayer und Marc Schömann mit Cobot einen neuen 3D-Drucker entwickelt. Der 3D-Drucker Cobot verfügt über einen Doppel-Extruder. Es handelt sich um eine FDM-Anlage, die Filamente als Druckmaterial verwendet. Die Filamente werden geschmolzen und Schicht für Schicht aufgetragen, bis das gewünschte Bauteil oder Produkt fertig ist.

Cobot 3D-Drucker Bild
Der Cobot 3D-Drucker mit Doppel-Extruder (Bild © cobot.de)

Die erforderlichen Daten bezieht Cobot aus einem CAD-Programm (= 3D-Software). Die Besonderheit des 3D-Druckers sind die zwei Extruderdüsen. Die Düse des ersten Extruders zeichnet sich für die Stützstruktur verantwortlich während die zweite Düse für die Formteilgeometrie zuständig ist. Als 3D-Druckmaterialien können Standard-Filamente aus ABS, PLA, PVA und BioFila verwendet werden. Doch zusätzlich lassen sich auch Materialien wie Laywood, Laybrick, leitfähiges ABS oder flexibles PLA verarbeiten.

Als Zielgruppe des Cobot 3D-Druckers gelten Ingenieure, Architekten und Industriedesigner. Der Drucker besteht aus Hochpräzisionsbauteilen und hat einen einfachen Aufbau. Da er aus nur wenigen Teilen besteht, erreicht er ein ähnliches Qualitätsniveau wie eine eine Lasersinteranlage, berichtet die Agentur für Material und Technologie Haute Innovation. Die Extruder lassen sich zugunsten der Produktivität einfach tauschen und ein Wechsel der Arbeitsplatte ist nicht nach jeden Druckvorgang erforderlich.

Die Markteinführung von Cobot soll im Frühjahr 2015 erfolgen und liegt mit einem Kaufpreis von etwa 4.000 Euro in einem guten Rahmen für die o.g. Zielgruppe. Im September dieses Jahres kann der Cobot vorbestellt werden. Zur Weiterentwicklung von Cobot und anderen nützlichen Informationen halten wir Euch in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter auf dem Laufenden.

Update (27.06.2014): Auf unserer Facebook-Seite wurde die Passage zur Qualität der Ausdrucke diskutiert. In dem vorliegenden Artikel heißt es, der Cobot erreicht das Qualitätsniveau einer Lasersinteranlage. Da wir den Cobot bis zum Datum heute selbst nicht testen konnten, berufen wir uns auf die Quelle der Aussage. Diese wurde im Artikel ergänzt.

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