CES 2017:

Titan Robotics stellt mit „Cronus“ einen neuen 3D-Drucker für übergroße Objekte vor

Der 3D-Drucker-Hersteller Titan Robotics hat auf der CES 2017 den neuartigen Multi-Gantry-FFF-3D-Drucker „Cronus“ vorgestellt, welcher unter anderem mit mehreren Werkzeugköpfen bestückt ist und mit zahlreichen weiteren Neuerungen aufwartet.

Titan Robotics Logo.Der Cronus von Titan Robitcs nutzt die von Autodesk und Netfabb entwickelte Mehrkopf-3D-Druck-Technologie und wird ab Februar 2017 sowohl in offener als auch in geschlossener Ausführung angeboten.

Die alljährlich in Las Vegas stattfindende Consumer Electronic Show (CES) ist auch für Innovationen im 3D-Druck die führende Messe schlechthin. Hier stellte Titan Robotics in der letzten Woche seinen neuen Multi-Gantry-FFF-3D-Drucker Cronus vor. Dieser war zwar nicht der einzige 3D-Drucker in Übergröße, aber einer der auffälligsten. Dazu trugen unter anderem die verschiedenen Portale und die Bestückung mit mehreren Druckerköpfen bei.

Cronus 3D-Drucker.
Die offene Variante des Cronus Multi-Gantry-FFF-3D-Druckers. (Bild: © titan3drobotics.com)

„Wir von Titan Robotics wissen, was es braucht, um einen großformatigen industriellen 3D-Drucker herzustellen. Die kollaborative Steuerungstechnik wird alles verändern, was wir bisher über den 3D-Druck und die CNC-Fertigung wissen“, so der Unternehmensgründer und CEO Clay Guillory.

Theoretisch ermöglichen weitere Druckköpfe einen schnelleren und großvolumigeren Druck, dabei hat die Technologie aber auch einige Fallstricke. So kann es bei der Ausrichtung zu einer höheren Fehlerquote kommen. Nach Angaben von Titan Robotics ist das beim Cronus nicht der Fall. Die von Autodesk und Netfabb entwickelte Technologie verteilt die Werkzeugwege zwischen den Druckköpfen intelligent und sorgt dafür, dass die Mehrfachdüsen synchron arbeiten.

Teilansicht des Cronus 3D-Druckers.
Die Cronus Druckvorrichtung und Teile des Gerüsts. (Bild: © titan3drobotics.com)

Technische Daten

Der Cronus schafft es auf ein Bauvolumen von 182,9 x 76,2 x 50,8 Zentimetern, kann in seinen Dimensionen jedoch vollständig angepasst werden. Der Drucker nutzt die von Autodesk entwickelte Projekt-Escher-Technologie und ist sowohl als offenes Gerät für den Druck mit PLA- und PETG-Materialien als auch mit einem beheizten Gehäuse lieferbar. Letzteres wird für den Druck von Hochtemperaturkunststoffen wie ABS, PBT, HIPS und PC benötigt.

Im Cronus sind auch Bulldog-Extruder von RepRapDiscount eingebaut. Verbaut werden zudem ein geschweister und CNC-gefräster Stahlrahmen, 16 mm Kugelgewinde, Profillinearschienen und Yaskawa Servomotoren. Eine Ausstattung mit verschiedenen Arten von Werkzeugköpfen einschließlich Pellet-Extrudern ist ebenfalls möglich.

Der Cronus löst mit seinen bis zu fünf Druckköpfen auch das Zeitproblem, welches beim großformatigen 3D-Druck zutage tritt. Der erste Cronus ist bereits im Autodesk Standort in San Francisco in Betrieb. In den Verkauf geht der Cronus 3D-Drucker im Februar 2017, Informationen zum Verkaufspreis liegen noch nicht vor, darüber berichten wir aber in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.

Cronus Extruder.
Einer von fünf Cronus Extrudern. (Bild: © titan3drobotics.com)

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