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3D-Drucker der TU Wien: Forscher entwickeln DLP-3D-Drucker der auch Lasern kann

Forscher der TU Wien haben einen DLP-3D-Drucker entwickelt (High Resolution), der auch über Lasertechnik und (SLA-3D-Drucktechnologie) verfügt. Mit dem Gerät lassen sich Objekte aus Druckmaterialien fertigen, die sonst nur beim Spritzgussverfahren möglich waren.

Ein Forscherteam der TU Wien hat einen neuen Polymer-3D-Drucker entwickelt, der Lasertechnik und DLP-Technologie in einem Gerät vereint. Der 3D-Drucker arbeitet mit hochviskosen Polymeren, die mit Einsatz der Lichtverarbeitungstechnologie DLP und der SLA-Technik für den 3D-Druck verarbeitet werden. Entwickelt wurde der 3D-Drucker von einer Forschergruppe unter Leitung von Prof. Jürgen Stampfl, der sich auf die Entwicklung neuer Druckmaterialien und 3D-Drucker spezialisiert hat. Die Forschung der TU Wien wurde vom Horizon 2020 EU-Programm mit der Projektnummer 633192 (ToMax) gefördert.

Kombinierte Polymer-Strukturen aus dem 3D-Drucker

(Bild © 3ders.org).

Die Forscher haben sich vor allem auf Polymere mit hoher Viskosität (Maß für die Zähflüssigkeit eines Fluids) und Schlagfestigkeit mit phantastischen Oberflächen spezialisiert, die für den 3D-Druck noch nicht zur Verfügung stehen. Mit der DLP-Technologie (Digital Light Processing) konnten sie nun die genannten Polymere in Kombination mit eines SLA-Präzisionslasers dennoch verarbeiten.

Im Vergleich zu 3D-Drucker, die mit DLP oder SLA arbeiten und nur unelastische Duroplasten verarbeiten können, stehen in der 3D-Drucklösung der TU Wien eine umfangreiche Materialauswahl zur Verfügung, indem das Harzsystem von den Forschern angepasst wurde. Es handelt sich um das erste 3D-Drucksystem welches die Polymere verarbeiten kann, die bislang dem Spritzgießen vorbehalten waren. Zahlreiche Keramiken wie Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Bioglass und Tricalciumphosphat sind verfügbar.

Nach Angaben des Forscherteams könnten die thermomechanischen Eigenschaften ihrer gedruckten 3D-Komponenten den Spritzgussteilen überlegen sein. Die Auflösung beläuft sich auf 20 Mikrometer und es lassen sich Gegenstände mit Abmessungen von 144 x 90 x 160 mm drucken. Die 3D-Komponenten sind hochfest und verfügen über eine hohe Bruchdehnung. Es lassen sich gummiartige Teile wie zum Beispiel Absorberelemente herstellen. Mehr über Forschung im 3D-Druck gibt es in unserer gleichnamigen Kategorie „Forschung“ oder in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.

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