Made in Germany:

ESplan GmbH baut und vertreibt eigene 3D-Drucker

Das deutsche Unternehmen ESplan GmbH hat angekündigt eigene 3D-Drucker bauen und vertreiben zu wollen. Die Geräte sollen zwischen 2.000 und 4.000 Euro kosten.

Das Unternehmen ESplan GmbH aus Lengefeld (Nordrhein-Westfalen) wird in ein paar Wochen mit dem Versand der ersten selbst entwickelten 3D-Drucker an Kunden beginnen. Vor mehr als 30 Jahren von Jürgen Bannert und seiner Ehefrau Margarete als Werksvertretung für Sony-Wega gegründet, entwickelte der gelernte Radiotechniker in der Mitte der 1980er ein elektronisches CAE/CAD-System. Die Firma wurde zu einem klassischen Systemhaus, welches mit seiner Beratung, Entwicklung, Vertrieb und Schulungsangeboten weltweit Kunden gewann, die aus Europa, den USA, China und Australien stammten.

Vor fünf Jahren zog das Unternehmen in einen Gewerbekomplex an der Hausinger Straße. Das Geschäft wurde auf die Fertigung und Entwicklung von 3D-Druckern erweitert, doch bis dahin war es ein steiniger Weg. Im Vorfeld benötigte Jürgen Bannert Ersatzteile für seine Modellflugzeuge. Die Ersatzteile waren enorm kostspielig und so entschied sich Bannert zum Kauf eines ersten 3D-Drucker-Bausatzes. Nach dem Zusammenbau entstanden Ersatzteile in Eigenregie und sein Interesse, einen eigenen 3D-Drucker zu entwickeln, war geweckt.

Die Prototypen für den ersten selbst entworfenen und gebauten 3D-Drucker entstanden zu 100 Prozent in zeitintensiver Handarbeit, berichtet „RP Online“. Die Rahmen für die 3D-Drucker werden mittlerweile von einer Firma aus der Langenfelder Region geliefert. Die 3D-Drucker sind mit einer verglasten Klimakammer auf der Frontseite ausgestattet. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Modelle von 3D-Druckern, die basierend auf den Anforderungen zwischen 2.000 und 4.000 Euro kosten.

Der weltweite Bedarf an 3D-Druckern seiner Bauart wird ESplan zufolge auf einige tausend Stück geschätzt. Auf Messen, im Internet und auf 3D-Druck spezialisierten Portalen wirbt die Firma für ihre Produkte. Die Produktion der 3D-Drucker setzt langsam ein. Neue Mitarbeiter wie Feinmechaniker und Mechatroniker sind in der Produktion gefragt.

Zuletzt wurden zahlreiche neue 3D-Drucker vorgestellt. Vor wenigen Tagen stellte der deutsche Hersteller Coobx AG mit dem 3D-Drucker Exigo ein neues Gerät vor, der mit der patentierten LIFT-Technologie arbeitet. Die Zielgruppe sind Zahnmediziner und die Industrie. Forscher der Technischen Hochschule Nürnberg arbeiten an der Entwicklung eines modularen 3D-Druckers, der die Anforderungen der Industrie, kleiner und mittelständischer Unternehmen erfüllt. Weitere Beispiele für Neuvorstellungen bietet unsere Übersicht auf der Seite „3D-Drucker„.

JBn P1-Serie: Verfügbarer 3D-Drucker von ESplan

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