Logo Robots in GastronomyNach dem MIT veröffentlichte jetzt auch das spanische Unternehmen Robots in Gastronomy einen 3D-Drucker zu Herstellung von geformten Speiseeis. Der 3D-Eisdrucker setzt dabei auf eine grundlegend andere Technik das Eis in seiner gewünschten Form zu gefrieren. Tatsächlich kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Barcelona: Nachdem erst kürzlich Studenten des Massachusetts Institute of Technology, kurz MIT, einen 3D-Drucker vorgestellt haben, mit dem es möglich ist Eiscreme in beliebigen Formen zu drucken, veröffentlichte jetzt das spanische Unternehmen Robots in Gastronomy ein ähnliches Gerät.

Eiscreme aus 3D-Drucker als Stern
Das Ergebnis des FoodForm-Eisdruckers zeigt einen Stern mit Strukturen aus Vanille-Eiscreme (Screenshot © youtube.com; User: Robots In Gastronomy).

Der 3D-Eiscreme-Drucker des Unternehmens mit Sitz in Barcelona, soll es nach eigenen Angaben noch präzisere Eismodelle erstellen können, als der Eisdrucker des MIT. Dafür wird eine grundlegend andere Technik eingesetzt.

Während der Eisdrucker des MIT die Eiscreme mit flüssigem Stickstoff in den Gefrierzustand überführt, wenn diese die Bodenplatte des 3D-Druckers berührt, verwendet Robots in Gastronomy für sein Gerät eine Technologie namens Anti-Griddle, bereitgestellt von Cocktail Lab, wie 3dprint.com berichtet. Dabei handelt es sich um ein Blech, das Objekte auf eine Temperatur bis -34.4°C herunterkühlt.

Das nachfolgende Video zeigt die Erstellung eine Eiscreme-Form mit dem 3D-Drucker ‚FoodForm‘ und der Anti-Griddle-Technologie im Zeitraffer. Tatsächlich ist das in Form gebrachte Speiseeis eines des detailreichsten, das uns bisher bekannt ist. Die Anschaffung eines solchen Gerätes dürfte vor allem Restaurants, Eisdielen und Cafés aber auch Catering-Services ansprechen, die ihren Kunden etwas besonderes bieten möchten. Robots in Gastronomy plant bereits die nächste Version des FoodForm-Eisdruckers.

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Mehr Informationen

Auf das Unternehmen Robots in Gastronomy blicken wir bereits schon länger beim Thema Lebensmitteldruck. 3D-gedruckter Honig, Käse, Zucker, Teigwaren, Früchtebrei, Kekse und vieles mehr steht auf dem Entwickler- und Speiseplan der katalanischen Ingenieure aus der iberischen Hauptstadt. Auch auf das MIT lohnt sich ein Blick vor dem Hintergrund innovativer Ideen und Entwicklungen zum 3D-Druck (mehr darüber hier..). Über Neuigkeiten zu diesem Thema berichten wir auch weiterhin kostenlos in unserem 3D-Drucker-Newsletter.

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