Ein chinesischer Hobby-Maker hat einen ganz besonderen 3D-Drucker entwickelt, mit dem man ein amerikanisches Dessert zubereiten kann – PeterPancake heißt das Gerät, das hier die amerikanischen Waffeln alt aussehen lässt.

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Pancake 3D-Drucker
Wie ein automatisches Waffeleisen darf man sich den PeterPancake vorstellen (Foto: © 3dprint.com)

So einige 3D-Druckmaterialien versetzen uns immer wieder ins Staunen. Dazu zählen nicht Plastik, Holz oder Metall, sondern vielmehr so was wie Sand, Eis, Glas, Schokolade – oder auch Waffelteig. Viele 3D-Druckhersteller sind auf das sogenannte „Foodprinting“ spezialisiert, eine Technik, mit der 3D-Drucker und Lebensmittel zu tollen Kreationen vereint werden. Vielmehr ist hier die Herstellung einer 3D-Glasurmaschine oder die Produktion von „3D-Selfies als Lollipops“ gemeint. Eine besonders beliebte Art des Foodprintings zeigt sich jedoch an einem ganz anderen Dessert.

In Amerika, der Welt des Pancakes, ist es nur verständlich, dass eines Tages ein Hobby-Maker oder sogar ein Unternehmen auf die grandiose Idee kommen würde die Pancake-Herstellung mit 3D-Drucktechnik zu vereinen. Der bisher bekannteste Drucker in dieser Form ist der PancakeBot. Doch dass sich auch China für die Herstellung der berüchtigten Frühstückswaffel begeistern kann ist allerdings neu.

PeterPancake
Und so kann am Ende die Waffel/Pancake aussehen. Aber auch tolle Muster können auf einer normalen Waffel „drauf gedruckt“ werden (Foto: 3dprint.com)

Bis jetzt – Wu Yili, ein früherer Angestellte bei IBM, hat es sich zur Aufgabe gemacht einen 3D-Drucker zu entwickeln, der die Pancake-Welt revolutionieren könnte. Mit einem Studienkollege hat Yili den Peter Pancake erfunden, eine hochmoderne Maschine, mit der sich Pancakes in tollen Mustern herstellen lassen. In Aktion sehen kann man den Drucker bereits in einer chinesischen Lebensmittelkette.

Auf dem ersten Blick sieht die Maschine wie ein Desktop 3D-Drucker aus, der aber statt eines Extruders ein Behältnis mit Waffelteig aufweist, der bei jeder Nutzung durch ein Schüttelsieb gepresst wird. Worauf vor allem geachtet werden muss ist die Zusammensetzung des Teigs, ist er zu dünn läuft er aus, ist er jedoch zu klumpig, dann kann das Gerät es nicht durch das Sieb drücken. Ist der Teig perfekt, so wird der 3D-Drucker an ein Tablet angeschlossen und via App gesteuert.

Pancake-Muster
Innovativ und kreativ müssen die Pancakes sein (Foto: © 3dprint.com)

Die App bietet verschiedene Muster, in denen die Pancakes erstellt werden können und nachdem der Teig in der gewünschten Form über das Sieb verteilt wurde, kann es zwischen 30 bis 90 Sekunden dauern bis das Dessert fertig ist. Auch das Drehen wird hier automatisch von der Maschine durchgeführt. Für umgerechnet 1.610 US-Dollar kann das Gerät gemietet werden, die Pancakes selbst kosten etwas weniger als zwei Dollar.

Was sagt ihr zu dem PeterPancake? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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