Die Krüger Fertigungstechnologie GmbH & Co. KG aus Nordrhein-Westfalen hat seit dem Vorjahr den Metall-3D-Drucker DMP Flex 350 im Einsatz, der das Unternehmen bei der Arbeit unterstützen soll. Der 3D-Drucker wurde innerhalb einer Woche eingerichtet und das Personal geschult. Für das Unternehmen bedeutet das nun, dass es Bauteile herstellen kann, die so bisher nicht möglich waren. Und spart dabei noch Kosten.

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Die Krüger Fertigungstechnologie GmbH & Co. KG in Biedenkopf ist seit 1996 in der Lohnfertigung tätig. Geschäftsführer Friedhelm Krüger entschied sich 2019 erstmals den 3D-Metalldruck einzusetzen. 2019 wurden dazu der 3D-Metall-Drucker DMP Flex 350 vom Hersteller GF Machining Solutions installiert. Krüger sieht damit Potenzial für ein breiteres Leistungsportfolio.

Der 3D-Drucker wurde innerhalb von nur einer Woche aufgestellt und in Betrieb genommen. Auch das Personal konnte in dieser Zeit geschult werden, heißt es in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin. Bei der Einführung der neuen Fertigungstechnologie half die integrierte Software All-in-One-Software 3DXpert®, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Diese soll den Anwender bei den 3D-Druck-Aufgaben unterstützen.

Automatisch optimierte Ausrichtung

Mit der automatisch optimierten Ausrichtung des Bauteils im Bauvolumen wird nicht nur die Qualität der Teile verbessert, auch das Bauvolumen wird mit mehreren Teilen optimal genutzt. Automatische Supportstrukturen werden mit der Berücksichtigung der Bauteilabstützung, des Materialverbrauchs und der Druckzeit gleich mitgeneriert.

Friedhelm Krüger, Geschäftsführer der Krüger Fertigungstechnologie, sagt:

„Von großem Vorteil ist die einfache Integration von anderen Fertigungstechnologien. Mit 3DXpert können wir ganz leicht Hybridteile fertigen, beispielsweise 3D-gedruckte Teile, die noch nachgefräst oder erodiert werden müssen.“

Das Unternehmen kann nun Bauteile herstellen, die bisher nicht realisierbar waren. Für das weltweit größte Kernfusionsprojekt ITER entstand ein spezieller Wärmetauscher aus einem Stück. Dabei kombinierte er den 3D-Druck und das Erodieren. Für den Kunden, der alles aus einer Hand bekommt, bedeutet das geringere Kosten und weniger Aufwand. Der 3D-Druck mit Metall zählt zu den gefragtesten 3D-Druckmethoden. 3D-Systems eröffnete dazu vor etwas mehr als einem Jahr eine Fertigungsanlage in Italien.

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