Der Maschinenhersteller ROMI hat mit der D-Serie gleich mehrere neue Hybridfertigungsmaschinen vorgestellt. Die Maschinen versprechen einen einfachen und unkomplizierten Wechsel von der additiven in die subtraktive Fertigung und zurück. Die neue D-Serie eignet sich für den Einsatz in der Teilereparatur und Arbeiten, bei denen der 3D-Druck mehr Zeitersparnis und weniger Materialabfall verspricht, als bei herkömmlichen Herstellungsmethoden.

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Der Hersteller von Werkzeugmaschinen ROMI hat in einer Pressemitteilung eine neue Hybridfertigungsmaschinen-Serie vorgestellt. Die Maschinen eignen sich für die Teilereparatur und übernehmen auch Arbeiten, bei der die additive Fertigung Zeit und Abfall sparen kann. Dabei kombinieren sie traditionelle Bearbeitungsvorgänge mit der additiven Metallherstellung. Hybridfertigungs-Maschinen gibt es auch von DMG Mori, wie zum Beispiel das Laserablationssystem LASERTEC 400 Shape.

D-Serie von Romi

Vertikales Bearbeitungszentrum DCM 620-5X
Das vertikale Achsen-Bearbeitungszentrum Romi DCM 620-5X (im Bild) mit fünf Achsen ist ebenfalls als Hybrid erhältlich (Bild © Romi USA).

Die neue D-Serie besteht aus dem D 800, dem D 1000 und dem D 1250. Alle drei Modelle haben einen robusten und schweren Guss, Rollenführungen auf allen Achsen, eine große Direktantriebsspindel und maximale Bearbeitungsvolumina von 787,4 x 609,6 x 635 mm, 1016 x 609,6 x 635 mm und 1270 x 609,6 x 635,0 mm. Das vertikale Achsen-Bearbeitungszentrum Romi DCM 620-5X mit fünf Achsen ist ebenfalls als Hybrid erhältlich.

Das Wechseln zwischen additiver und subtraktiver Fertigung ist mit den Maschinen von Romi sehr einfach. Der Additivkopf wird durch einen automatischen Werkzeugwechsler in Position gebracht. Anschließend kann der Laserabscheidungs-Additiv-Prozess auf dem Werkstück beginnen.

Die Hybride der D-Serie entstanden in Zusammenhang mit Hybrid Manufacturing Technologies. Über zehn AMBIT FLEX-Verarbeitungsköpfe von Hybrid Manufacturing Technologies sind in der D-Serie enthalten. Die Verarbeitungsköpfe sind mit Metall, Polymer oder Verbundwerkstoffen einsetzbar.

Die Wärmekompensation der D-Serie wird zur Verbesserung der Präzision mit Sensoren überwacht. Die einzelnen Modelle verfügen alle über eine Fanuc 0i-MF i-HMI-CNC mit einem 15-Zoll-Touchscreen. Ein Qualitäts- und Hochgeschwindigkeitspaket sorgt für bessere Leistung bei der Bearbeitung.

Rafael Boldorini, General Manager bei Romi USA, erklärt:

„Obwohl wir die additive Fertigung nicht erfunden haben, haben wir sie mit unserer Standardlinie von Hybrid-CNCs für kleinere Geschäfte zugänglicher gemacht. Zuvor mussten Kunden weit über 1.000.000,00 USD ausgeben, um diese Funktionen nutzen zu können. Durch den Bau unserer D-Serie speziell für die Hybridfertigung können wir eine Einstiegsmaschine zu einem viel günstigeren Preis anbieten. Das hat vielen Geschäften die Tür geöffnet, um von dieser leistungsstarken Technologie zu profitieren.“

Die vertikalen Bearbeitungszentren sind das Resultat einer umfangreichen Kundenrecherche. Anwender profitieren damit von mehr Produktivität und präziseren und robusteren Ergebnissen.

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