Neuvorstellung:

Spanischer Schmuckhersteller konzipierte UVital IP-45 DLP 3D-Drucker

Der spanische Schmuckausrüster Hispana de Maquinaria hat vor kurzem den UVital IP-45 3D-Drucker eingeführt. Dieser nutzt das DLP-System, um lichtempfindliche Harze zu härten und so Schmuck oder medizinische Geräte herzustellen.

HISPANA de Marquinaria Logo.Der UVital IP-45 ist in der Lage, kleine nichtmetallische Teile, die über eine hohe Oberflächenauflösung verfügen, additiv zu fertigen. Dazu können unter anderem Prototypen von Schmuck, Formen und Endprodukte gehören. Das Unternehmen geht davon aus, dass ihr 3D-Drucker auch in anderen Sektoren, beispielsweise der Zahnmedizin, der Produktion von Hörgeräten und weiteren medizinischen Bereichen, aber auch in Ingenieurbüros und bei der Herstellung von Konsumgütern einsetzbar ist.

UVital IP-45 3D-Drucker.
Gesamtansicht des UVital IP-45 3D-Druckers von Hispana de Maquinaria. (Bild: © drawercad.com)

Technische Daten

Anstelle einer Xenonlampe nutzt der UVital IP-45 für die Projektion eine Reihe von LED-Leisten. Er arbeitet mit einer Druckauflösung von 50 µm und verfügt über ein relativ kleines Bauvolumen von gerade einmal 6,5 x 4,0 x 13,0 Zentimetern.

Die Verwendung von LED-Lampen hat eine Reihe von Vorteilen. So werden nach Angaben von Hispana de Maquinaria nur wenige Kalibrierungen notwendig sein, zugleich garantiert das Unternehmen 10.000 Betriebsstunden. Da die LED-Dioden während des Betriebs keine Wärme erzeugen, hat man sich für ein relativ einfaches Kühlsystem entschieden. Der UVital-Projektor kann auf Wellenlängen von 405 und 385 nm eingestellt werden.

Bemerkenswert sind die präzise lineare Z-Versatzführung, das innovative Kugelkopf-System, welches die Plattform und den Untergrund in einer Linie hält und die präzise Temperaturregelung. Dadurch halten die Harze die richtige Temperatur und Konsistenz.

Bedienfeld mit Bildschirm.
Bedienfeld und Bildschirm des UVital IP-45. (Bild: © drawercad.com)

Zu den weiteren Verkaufsargumenten gehören nach Angaben des Unternehmens ein qualitativ hochwertiges Endergebnis, die schnelle Druckzeit, hohe Präzision, der geringe Materialverbrauch und die niedrigen Wartungskosten. Letztere fallen deshalb geringer aus, da in dem 3D-Drucker keine Extruder und keine Lasereinheiten installiert wurden. Zugleich kann der UVital IP-45 mit verschiedenen Harzen arbeiten, welche sich auch schnell wechseln lassen.

Wie weit die Druckarbeiten fortgeschritten sind, können die Anwender auf einem 1,6 x 2,0 Zentimeter großen Bildschirm verfolgen. Über einen 7 Zoll-Tochscreen und eine Bedientafel sind Anpassungen möglich. Das Gerät kann zudem drahtlos über Computer, Tablet oder Laptop gesteuert werden. Die Kosten für diesen Drucker, der beispielsweise im Online-Shop Drawercad angeboten wird, liegen dort bei aktuell 16.456,00 Euro.

Teilansicht des Druckers.
Teilansicht der Produktionseinheit. (Bild: © drawercad.com)

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