
Der Ablauf des ColorMod-Prozesses ist einfach. Der Anwender lädt in der ColorMod-Software ein 3D-Modell und wählt ein Farbmuster aus. Nachdem das Objekt in voller Farbe gedruckt wurde, wird es sichtbarem Licht oder UV-Licht ausgesetzt. Die 3D-gedruckten Objektteile, die mit sichtbarem Licht beleuchtet werden, verlieren ihre Farbe und werden transparent, während die mit UV-Licht beleuchteten Teile farbig werden. Diese Reaktion verdankt man den mit Licht reagierenden Tinten.
„Im Großen und Ganzen konsumieren die Menschen heute viel mehr als vor 20 Jahren, und sie verschwenden viel Abfall“, kommentierte Stefanie Mueller, die X-Consortium-Assistenzprofessorin in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik und Maschinenbau Ingenieurwesen. „Indem Sie die Farbe eines Objekts ändern, müssen Sie nicht jedes Mal ein ganz neues Objekt erstellen.“
Für die Zukunft hoffen die Forscher, dass diese Technologie für 3D-bedruckten Kunststoff angepasst wird, mit dem Hintergedanken, es auf Kleidung und Textilien anzuwenden. Eine passende Ergänzung zu dem bereits vorhandenem Angebot an Kleidung aus dem 3D-Drucker.
» Übersicht von 30 Materialien, die sich mit einem 3D-Drucker verarbeiten lassen
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.








