Forscher an der University of Idaho erhalten 4 Mio. US-Dollar für die Entwicklung eines 3D-Druckverfahrens zur Verwendung von Holzfasern als 3D-Drucker-Material für das Bauwesen. Außerdem sollen sie einen 3D-Drucker für diese Methode entwickeln. Mit umweltfreundlicheren Baumethoden und Baumaterialien könnte der CO2-Fußabdruck deutlich reduziert werden.

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An der University of Idaho wird an einer Technologie gearbeitet, mit der Holzabfälle in nachhaltigeres Baumaterial verwandelt werden. Im Rahmen des EPSCoR-Programms zur Verbesserung der Forschungsinfrastruktur der National Science Foundation (NSF) erhält das Team 4 Mio. US-Dollar (3,43 Mio. Euro) als Förderung. Bis 2025 werden die Forscher gefördert, um ein additives Fertigungsverfahren zu entwickeln und zu testen und einen Spezial-3D-Drucker zu entwerfen, der sich für das Bauwesen eignet.

Details zum 3D-Druck-Projekt

Die Forscher werden eine neue fortschrittliche 3D-Druck-Technologie entwickeln, die dem Binder Jetting-Verfahren ähneln soll. Dabei werden Bindemittel mit für den Holzmarkt nicht relevanten Holzfasern kombiniert, wie Holzabfälle und Sägespäne aus Mühlen und Holzverarbeitungsbetrieben. Die meisten 3D-Druckverfahren, die bisher im Bau verwendet werden, basieren auf Extrusionstechnologien.

Das Projekt könnte sich sehr positiv auf die schnell wachsende Bauindustrie in Idaho auswirken. Ein wichtiges Ziel ist die Abfallreduktion auf diesem Sektor. Die US-amerikanischen Energy Information Administration (EIA) gibt an, dass allein 60% des weltweiten Abfalls in dieser Branche produziert wird. Neue nachhaltige Baumethoden könnten den Klimawandel erheblich positiv beeinflussen.

Assistenzprofessor Michael Maughan, der Leiter des Projekts, sagte abschließend:

„Wir entwickeln einen neuen Verbundwerkstoff, der vollständig biobasierte Ressourcen in einem wirklich großen Maßstab verwendet. Mit dieser Technologie lassen sich Häuser und Gewerbebauten ganz anders gestalten. Wir können den Klimawandel vorantreiben, die Auswirkungen auf unsere Umwelt mindern und die natürlichen Ressourcen, die wir haben, besser nutzen.“

Ashen Cabin und zwei Sitzplätze
Bei der Ashen Cabin kommt befallenes Eschenholz zum Einsatz (Bild © Andy Chen, HANNAH).

3D-Druck in der Baubranche

In den vergangenen Jahren kam es zunehmend zu neuen Entwicklungen im Bereich 3D-Druck in der Baubranche. Viele nachhaltige Bauweisen lassen sich so realisieren. Der 3D-Druck hilft außerdem, die Materialverschwendung bei dem nicht sehr umweltfreundlichen Baumaterial Beton zu reduzieren. Mit der Ashen Cabin haben wir ein umweltorientiertes Projekt des amerikanischen Architekturbüros Hannah und von Studenten der Cornell University vorgestellt. Das kleine Gebäude, das auf einem Grund aus 3D-gedrucktem Beton steht, demonstriert das Potenzial der Verwendung von Beton und befallenem Eschenholz zur Herstellung nachhaltiger Strukturen.

Vor wenigen Tagen haben wir ein Projekt präsentiert, bei dem US-Forscher an umweltfreundlicher Architektur mit 3D-Druck und recyceltem Beton arbeiten. Und im Mai 2021 berichteten wir über Forscher, denen die Herstellung von extrudierbarem Beton aus Abbruchabfällen für den 3D-Druck gelang.

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