Europäische Weltraumagentur:

ESA veröffentlicht 3D-Datei vom Kometen 67P

Die Europäische Weltraumagentur ESA (European Space Agency) hatte im Jahr 2004 eine Sonde zum Kometen 67P entsendet. Die Sonde Rosetta passierte den Himmelskörper in zehn Kilometer Entfernung und nahm dabei Dutzende Fotos auf. Basierend auf den Fotos wurde nun eine Datei erstellt mit der interessierte Anwender den Kometen mit einem 3D-Drucker ausdrucken können.

Logo Europäische Weltraumagentur ESA

Die Wissenschaftler der ESA und ihre US-Kollegen der NASA können anhand der Fotos feststellen aus welchen Material die eisige Oberfläche des Kometen besteht.  Bedeutsam für die Wissenschaft und Raumfahrt. Als Download steht auf der NASA Rosetta Webseite ein 3D-Rendermodell und Links zu einem Datensatz für den 3D-Druck von Kometen 67P bereit. Die Webseite bietet außerdem Informationen zum Himmelskörper selbst. Am 12.November 2014 wird Rosetta auf dem pechschwarzen Kometen landen.

Das von der ESA für den 3D-Druck zur Verfügung gestellte Kometen-Modell der ESA ist allerdings hellgrau. Es dauerte Monate, bis die Wissenschaftler alle erforderlichen Informationen zur Erstellung der 3D-Druckdatei zusammen hatten. Von der bahnbrechenden Arbeit profitieren die Mitarbeiter der NASA und ESA in gleicher Weise. Das 3D-Modell des Kometen 67P sollte mit einem schwarzen Filament gedruckt werden, da der Himmelskörper real ja pechschwarz ist.

Die NASA hatte bereits Anfang August 3D-Dateien einer Vielzahl verschiedener Asteroiden, Krater, Raumsonden und Komenten kostenlos für den heimischen 3D-Drucker oder für den Einsatz von 3D-Druck in Schulen und anderen Bildungseinrichtung veröffentlicht. Mitte September veröffentlichte die NASA das digitale 3D-Modell von Hurrikan Julio sowie weitere Objekte aus dem Weltraum, die per 3D-Drucker hergestellt werden können.

Bild zum Kometen 67P und der Raumsonde Rosetta

Rosetta auf Komet 67P
Am 12. November soll die Raumsonde Rosetta auf dem Kometen 67P landen. Hobby-Astrologen aber auch Schüler können das Szenario mit dem 3D-gedruckten Modell schon vorher durchspielen (Bild © esa.int).

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