
Die Herausforderung: Viele der Kinder im Hospital leiden unter eingeschränkter Mobilität oder kortikaler Sehstörung. Aktivitäten wie Kürbis schnitzen oder malen sind für sie nicht ohne weiteres möglich. Hier kam das Assistive Technology-Team des Krankenhauses ins Spiel. Mithilfe eines handelsüblichen 3D-Druckers und dem Fachwissen ihres Rehabilitationstechnikers konnten spezielle Schalter entwickelt werden, die es den Kindern ermöglichten, herbstliche Aktivitäten zu genießen.
Tolle Aktivitäten rund um die 3D-gedruckten Objekte

Ein besonderes Event namens „Get Your Glow on with Switches“ wurde organisiert. Dabei konnten die Kinder beispielsweise an einem „Ghost Race“ teilnehmen, bei dem durch Betätigen eines Schalters ein Geist fliegen konnte oder beim „Pumpkin Glow“, bei dem durch Drücken eines Schalters ein Kürbis mit nachtleuchtender Farbe bespritzt wurde.
Diese Schalter und Knöpfe sind für viele Patienten des Krankenhauses von entscheidender Bedeutung. „Dieser Knopf kann alles steuern, von einem elektrischen Rollstuhl, um sich in ihrer Umgebung zu bewegen, bis hin zu einem AAC-Gerät, um ihre Bedürfnisse zu kommunizieren. Er kann aber auch einen Computer steuern, um ihre Hausaufgaben zu machen“, erklärte Jean Marie Florkowski, leitende Ergotherapeutin im Krankenhaus.
In den Wochen vor dem Event hatten die Kinder verschiedene herbstliche Bastelarbeiten angefertigt, die in interaktive Stationen integriert wurden, an denen sie am Freitag teilnehmen konnten. Maria Goldrick, eine Elternvertreterin, sagt dazu:
„Es ist unglaublich, es macht die Kinder glücklich. Sie sehen etwas Neues und dürfen mit Spielzeug spielen, das sie nicht jeden Tag haben.“
Das Krankenhaus veranstaltete zum ersten Mal ein solches Event, ist jedoch fest entschlossen, es nicht das letzte Mal gewesen sein zu lassen. „Therapeuten setzen immer auf Funktion. Heute konnten wir den Spaß in die Funktion bringen“, sagte Florkowski.






