In den Niederlanden haben das 3D-Druck-Unternehmen MX3D zusammen mit KM Yachtbuilders im Rahmen eines Projekts an der Fertigung von Kielen (Schiffbau) aus Aluminium mit dem 3D-Drucker gearbeitet. Damit wollen sie das Potenzial des 3D-Drucks mit dem WAAM-Verfahren demonstrieren. Da es zunehmend weniger erfahrene Schweißer gibt, sind Schiffsbauer auf innovative Fertigungsmethoden für die günstige und effiziente Herstellung ihrer Bauteile angewiesen.

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Das Aluminium-Kiel-Projekt von KM Yachtbuilders (KMY) und MX3D aus den Niederlanden hat das Ziel, den 3D-Druck von Aluminiumteilen für die maritime Industrie zu untersuchen. Mit dem Robotic WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing) – Verfahren entstand ein 3D-gedruckter Kiel aus Aluminium. MX3D hat Das Projekt hat MX3D auf seiner Website vorgestellt. KM Yachtbuilders hat den Kiel entworfen und MX3D sorgte für dessen 3D-Druck. Das Forschungsprojekt zu den Aluminiumkielen wurde vom Rijksdienst voor Ondernemend Nederland (RVO) mit dem KMU-Innovationsstimulationszuschuss des niederländischen Ministerium für Wirtschaft und Klima finanziert.

Details zum 3D-gedruckten Schiffskiel

Der 3D-gedruckte Aluminium-Kiel (im Bild) entstand mit dem WAAM-3D-Druck-Verfahren (Bild © MX3D).

Die Projekt-Verantwortlichen wollen das Potenzial der Roboter-WAAM-Technologie für maritime Anwendungen aufzeigen. Dem ebenfalls in den Niederlanden ansässigen Industrieunternehmen Huisman gelang der 3D-Druck eines 1.700 kg schweren Kranhakens mit dem WAAM-3D-Druck-Verfahren. MX3D und KMY wollen mit ihrer Arbeit die Produktion von Ersatzteilen und Endverbrauchsteilen für Yachten auf Abruf ermöglichen.

Der jetzt vorgestellte 3D-gedruckte Kiel ist 180 kg schwer, 4.200 mm lang und hat einen maximalen Durchmesser von 650 mm. Das Design bietet einen optimalen Fluss des geschmolzenen Bleis und enthält eine interne Struktur aus Versteifungen für eine erhöhte Leistung.

MX3D möchte eine Lloyd’s Register 3.2-Zertifizierung mit seinen 3D-gedruckten Komponenten aus Aluminium erreichen. ⁠Aluminium ist dreimal leichter als Stahl, wodurch der Rumpf bis zu 50% weniger wiegen kann. Mit dem leichteren Rumpf gelingt eine bessere Leistung, ein geringerer Tiefgang und weniger Kraftstoffaufwand.

Effiziente neue Wege für Schiffsbau gesucht

Erfahrene Schweißer werden zunehmend knapp, weshalb KM Yachtbuilders und ähnliche Unternehmen innovative Methoden für ihre Bauteile benötigen, damit sie ihre Teile effizient und kostengünstig herstellen können. KMY und MX3D untersuchen weiter Wege, wie die WAAM-Technologie Unternehmen beim 3D-Druck industrieller Metallteile helfen kann. Im Jahr 2017 haben wir den ersten sogenannten „WAAMpeller“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen 3D-gedruckten Schiffspropeller, der mit dem WAAM-Verfahren entstanden ist.

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