Der US-amerikanische 3D-Drucker-Hersteller Ingersoll Machine Tools Inc. hat im Jahr 2016 den später als „MasterPrint“ kommerziell verfügbaren großformatigen WHAM-3D-Drucker vorgestellt. Dieser entstand gemeinsam mit dem Oakridge National Laboratory. Mit dem weltweit größten Polymer-3D-Drucker mit Baumassen von 7 x 3 x 14 Metern konnte der Hubschrauberhersteller Bell Textron Inc. in einer Pressemitteilung nun ein 6,71 Meter langes Vakuum-Trimmwerkzeug zur Fertigung von Hubschrauberrotorblättern in 3D-gedruckt werden.

Details zum 3D-gedruckten Trimmwerkzeug

Für den 3D-Druck des Trimmwerkzeugs verwendete Bell Textron Inc. 522 Kilogramm ABS-Kunststoff mit 20% gehackter Kohlefaserfüllung. Das in einem Stück entstehende 3D-Objekt benötigte eine Druckzeit von 75 Stunden. Anschließend wurde zum fünfachsigen Fräskopf des MasterPrint gewechselt und die Werkzeugmerkmale bearbeitet. So konnten die Hersteller die vollständige Vakuumdichtheit gewährleisten.

Chip Storie, CEO bei Ingersoll, erklärt:

„Wir testen und entwickeln MasterPrint in unserem Entwicklungszentrum kontinuierlich weiter. Zu den kurzfristigen Zielen von Ingersoll gehört es, MasterPrint auf 3D-Druckformen für die Luft- und Raumfahrt zu bringen, die die geometrischen Eigenschaften und Toleranzen, die Vakuumintegrität und die Autoklavenfestigkeit bewahren, die normalerweise mit traditioneller Technologie erzielt werden, aber mit der Kosten- und Zeitreduzierung, die nur die additive Fertigung bieten kann. Die unermüdlichen Fortschritte, die unser MasterPrint-Prozess im Jahr 2020 gemacht hat, haben dieses Ziel endlich erreichbar gemacht.“

Deutliche Zeitersparnis

3D-Druck Werkzeug nachbearbeitet
Das 3D-gedruckte Werkzeug (hier im nachbearbeiteten Zustand zu sehen) entstand mit dem Polymer-3D-Drucker MasterPrint von Ingersoll Machine Tools (Bild © Camozzi Group).

Der Herstellungsprozess mit dem MasterPrint spart dem Unternehmen mehrere Monate Zeit und reduziert sich mit dem großformatigen 3D-Drucker auf wenige Wochen. Die massiven Komponenten zeigen, was der 3D-Druck leisten kann. Das Kosten- und Zeitersparnis spricht deutlich für diesen Prozess und den 3D-Druck spezieller Formen und Werkzeuge für Rotorblätter für Hubschrauber und andere große Objekte. Dank des MasterPrint 3D-Druckers konnte die Universität Maine zum Beispiel den 3D-Druck von Windblattformen für eine Windkraftanlage deutlich schneller und günstiger durchführen.

James Cordell, Senior Manager für Prozessstabilität bei Bell, sagte:

„Durch die Verwendung dieser schnellen Fertigungsausrüstung kann Bell die Entwicklung von Werkzeugen für viele Anwendungen innerhalb der Bell-Organisation erheblich beschleunigen.“

Ingersoll Machine Tools MasterPrint

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