Das Raumfahrtunternehmen Fleet Space Technologies (Fleet) hat seinen Satelliten Centauri 5 erfolgreich auf der Space X Falcon 9 Transporter-5-Mission gestartet. Dieser verfügt über komplett mit 3D-Druck hergestellte Ganzmetall-Patchantennen. Es war der dritte erfolgreiche Start von Fleet mit Space X.

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Das südaustralische Raumfahrtunternehmen Fleet Space Technologies hat einer Pressemitteilung auf seiner Website zufolge seinen Satelliten Centauri 5 erfolgreich auf der Space X Falcon 9 Transporter-5-Mission gestartet. Die Ganzmetall-Patchantennen des Satelliten wurden komplett mit 3D-Druckern hergestellt. Die Mikro-Alpha-Konstellation, die im Jahr 2023 auf den Markt kommen soll, soll ebenfalls vollständig mit 3D-Druck hergestellt werden. Beide Systeme bieten eine kontinuierliche Abdeckung mit höheren Datenraten bis 520 kbps sowie maßgeschneiderte Frequenzbänder für aktuelle und zukünftige Generationen von IoT-Geräten. Ende 2020 haben wir über Relativity Space berichtet, das einen Auftrag von der NASA für 3 Mio. USD für den Start von Kleinsatelliten „SmallSats“ erhalten hat.

Erfolgreicher Start auf der Space X-Mission

Fleet Space Technologies erklärte, dass sie den Vorgänger des Centauri 5-Satelliten verbessert haben, um die Auswirkungen von Strahlung im erdnahen Orbit abzuschwächen. Die Neuerungen optimieren die direkten Kommunikationsverbindungen zur Bodenstation der Flotte und beinhalten auch eine erweiterte S-Band-Reichweite, die eine Aufwärtsverbindung mit Standard-Bodenstationsfrequenzen ermöglichen. Centauri 5 wird in der erdnahen Umgebung in einer Höhe von rund 530 km platziert. Ein 6U-großer und 12 kg schwerer Microsat soll das die Kapazität erhöhen, Latenzen reduzieren und zusätzliche Netzwerkredundanz in der bestehenden sechsköpfigen Centauri-Konstellation bieten, die Fleet Space Technologies mit dem italienischen Unternehmen Tyvak International betreibt.

Das digitale Beamforming bringt zusätzliche Verstärkung, erhöht die Datenrate und ermöglicht die Wiederverwendung der S-Band-Frequenzkanäle auf den verschiedenen Beams. Das verbessert die Datenkapazität des Satelliten um das 2,6-fache. Das Exosphere-System von Fleet Space Technologies soll diese kombinierte Konstellation ermöglichen. Es verwendet Umgebungsgeräuschtomographie, um kritische Ressourcen bis zu 100-mal schneller und mit geringeren Umweltauswirkungen zu lokalisieren als herkömmliche Methoden wie Sprengstoffe, Vibroseis-Maschinen und Bohren. Nach dem Start der Centauri 4 auf der Transporter-2-Mission im Juni 2021 war dies der dritte Start des Unternehmens mit SpaceX.

Centauri 5 von Fleet Space Technologies
Das Raumfahrtunternehmen Fleet Space Technologies berichtet vom erfolgreichen Start des Satelliten Centauri 5 (im Bild)(Bild © Fleet Space Technologies).

Die australische Regierung schätzt aufgrund der erfolgreichen Arbeit in den vergangenen Monaten den Wert von Fleet Space Technologies auf 12 Mrd. USD und geht davon aus, dass das Unternehmen bis 2030 20.000 Arbeitsplätze schaffen wird. Weitere Neuigkeiten zum 3D-Druck in der Raumfahrtindustrie, finden Sie hier.

Fleet Space Technologies über Centauri 5

Flavia Tata Nardini, CEO und Gründerin von Fleet Space Technologies, sagte:

„Wir haben unser Geschäft und unseren Ruf aufgebaut, indem wir konsequent unsere erklärten Ziele erreicht und Technologien entwickelt haben, die echte menschliche und kommerzielle Bedürfnisse zuverlässig und kostengünstig erfüllen. Centauri 5 wird unserer bestehenden Konstellation wichtige neue Fähigkeiten hinzufügen. Es unterstützt auch die Entwicklung unserer bevorstehenden Alpha-Konstellation, die unser bahnbrechendes ExoSphere-Mineralexplorationstool mit transformativen Vorteilen für die Exploration kritischer Energieübergangsmaterialien ermöglicht.“

ExoSphere von Fleet Space Technologies (Video)

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